Goldman Sachs - Alternativen zur Commerzbank
EMFIS.COM - Frankfurt 09.02.2012 (www.emfis.de) Goldman Sachs haben im europäischen Finanzsektor umfangreiche Neueinstufungen vorgenommen. Der Grundtenor der Analysten für den Sektor war unterm Strich positiv. Die Aktie der Commerzbank wird dort aber lediglich mit „neutral“ eingestuft.
Goldman Sachs hoben vor allem die Bedeutung der Banken-Refinanzierungsgeschäfte der EZB hervor. Diese hätten den leidgeprüften Sektor sichtlich entlastet; die Banken hätten nun vermehrt wieder Mittel, die sie zur Tilgung ihrer Schulden einsetzen könnten. Und auch das mit der Annahme der zur Verfügung gestellten Liquidität verbundene Stigma sei mittlerweile geschwunden.
Commerzbank neutral – Allianz kaufen
Für die Aktie der Commerzbank erhöhten Goldman Sachs das Kursziel von bisher 1,70 auf 2,20 Euro. Positiver ist man dagegen für das Papier der Allianz gestimmt. Hier wurde die Empfehlung „buy“ bekräftigt, und das Kursziel nochmals von 103 auf 110 Euro angehoben. Eher zurückhaltend äußerten sich Goldman zur Unicredit-Aktie. Zwar sieht man den fairen Wert jetzt bei 5,40 nach zuvor 3,90 Euro; das Votum lautet aber nach wie vor „neutral“.
Bullish für BNP Paribas
Den zuversichtlichsten Kommentar erhielt das Papier der französischen BNP Paribas, wo die Einstufung „buy“ und das Kursziel von 55,00 Euro bekräftigt wurden. Zudem wurde die Aktie durch die Aufnahme in die berühmte „Conviction-Buy-Liste“ von Goldman Sachs geadelt. Der für den Wert zuständige Analyst erklärte hierzu, dass sich die Bewertung wieder ihren historischen Tiefs genähert habe. Die höheren staatlichen Risiken in Frankreich seien aber inzwischen eingepreist.
Ein empfindliches Downgrade erlitt die Aktie der ING. Diese wurde von der Conviction-Buy-Liste gestrichen und auf „neutral abgestuft; das Kursziel wurde von 10,00 auf 9,23 Euro herabgesetzt.
An der Börse Frankfurt stieg die Aktie der Commerzbank heute bislang um weitere 3,95 Prozent auf 2,184 Euro; Allianz gewannen 0,4 Prozent auf 89,48 Euro hinzu. Daneben verteuerten sich Unicredit um 1,01 Prozent auf 4,582 Euro; BNP Paribas legten moderate 0,22 Prozent auf 36,787 Euro zu.
Goldman Sachs hoben vor allem die Bedeutung der Banken-Refinanzierungsgeschäfte der EZB hervor. Diese hätten den leidgeprüften Sektor sichtlich entlastet; die Banken hätten nun vermehrt wieder Mittel, die sie zur Tilgung ihrer Schulden einsetzen könnten. Und auch das mit der Annahme der zur Verfügung gestellten Liquidität verbundene Stigma sei mittlerweile geschwunden.
Commerzbank neutral – Allianz kaufen
Für die Aktie der Commerzbank erhöhten Goldman Sachs das Kursziel von bisher 1,70 auf 2,20 Euro. Positiver ist man dagegen für das Papier der Allianz gestimmt. Hier wurde die Empfehlung „buy“ bekräftigt, und das Kursziel nochmals von 103 auf 110 Euro angehoben. Eher zurückhaltend äußerten sich Goldman zur Unicredit-Aktie. Zwar sieht man den fairen Wert jetzt bei 5,40 nach zuvor 3,90 Euro; das Votum lautet aber nach wie vor „neutral“.
Bullish für BNP Paribas
Den zuversichtlichsten Kommentar erhielt das Papier der französischen BNP Paribas, wo die Einstufung „buy“ und das Kursziel von 55,00 Euro bekräftigt wurden. Zudem wurde die Aktie durch die Aufnahme in die berühmte „Conviction-Buy-Liste“ von Goldman Sachs geadelt. Der für den Wert zuständige Analyst erklärte hierzu, dass sich die Bewertung wieder ihren historischen Tiefs genähert habe. Die höheren staatlichen Risiken in Frankreich seien aber inzwischen eingepreist.
Ein empfindliches Downgrade erlitt die Aktie der ING. Diese wurde von der Conviction-Buy-Liste gestrichen und auf „neutral abgestuft; das Kursziel wurde von 10,00 auf 9,23 Euro herabgesetzt.
An der Börse Frankfurt stieg die Aktie der Commerzbank heute bislang um weitere 3,95 Prozent auf 2,184 Euro; Allianz gewannen 0,4 Prozent auf 89,48 Euro hinzu. Daneben verteuerten sich Unicredit um 1,01 Prozent auf 4,582 Euro; BNP Paribas legten moderate 0,22 Prozent auf 36,787 Euro zu.


