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20.06.2012 13:30

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Griechen bringen Geld nach der Wahl wieder zur Bank - Zeitung


   ATHEN--Die Griechen glauben offenbar wieder an den Verbleib des Landes in der Eurozone und fassen wieder Vertrauen in die Stabilität der heimischen Banken. Nachdem die griechischen Sparer über Wochen ihre Bankkonten geleert und massiv Kapital von den Kreditinstituten abgezogen haben, um ihre ersparten Euro-Beträge in Sicherheit zu bringen, scheint sich mit dem Wahlausgang vom vergangenen Sonntag eine Trendwende abzuzeichnen. Die Bankeinlagen legen laut einem Medienbericht wieder zu.

   Wie die griechische Zeitung "Kathimerini" berichtet, haben die Einlagen bei den Banken des Landes seit Sonntag wieder leicht zugenommen. 100 bis 200 Millionen Euro sollen in der laufenden Woche auf Konten in Griechenland eingezahlt worden seien. Des Weiteren sei der Abzug von liquiden Mitteln von griechischen Konten, der vor der Wahl einen Umfang von bis zu 800 Millionen Euro täglich erreicht hatte, gestoppt worden. Die Zeitung beruft sich dabei auf Bankenkreise.

   Die Kontoauflösungen sollen Anfang Juni ein Volumen von 3 Milliarden Euro umfasst haben, auf dem Höhepunkt der Verunsicherung sei der Umfang dann bis zum 15. Juni auf 12 Milliarden Euro emporgeschnellt. In den vergangenen zwei Jahren hatte der durchschnittliche Kapitalabzug zwei bis drei Milliarden Euro monatlich betragen. Schätzungen besagen, dass die Griechen bis zu 20 Milliarden Euro außerhalb des heimischen Bankensektors versteckt halten.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/flf/chg

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   June 20, 2012 07:12 ET (11:12 GMT)

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