13.11.2012 00:01
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Griechenland-Entscheidung auf 20. November verschoben - dapd

   Die Eurogruppe hat ihre Entscheidung zur Rettung Griechenlands um eine Woche verschoben: Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker berief am Montagabend eine Sondersitzung für den 20. November ein. Bis dahin sollten die fehlenden Elemente vorliegen, damit Entscheidungen getroffen werden könnten, sagte Juncker nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. Der französische Ressortchef Pierre Moscovici hatte vor dem Auftakt auf eine politische Einigung schon in der Nacht gedrungen, war jedoch unter anderem am deutschen Widerstand gescheitert.

   Weder für einen Sparaufschub um zwei Jahre noch für die Freigabe der nächsten Notkredite von 31,5 Milliarden Euro waren die notwendigen Grundlagen geschaffen. So hatte die Troika zwar ein vorläufiges Zeugnis vorgelegt, in dem Athen "substanzielle Fortschritte" bescheinigt werden. Die Schuldentragfähigkeitsanalyse blieben die Experten von Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU-Kommission aber weiter schuldig.

Kontakt zum Autor: thomas.rossmann@dowjones.com

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   November 12, 2012 17:31 ET (22:31 GMT)

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