14.11.2012 21:39

Senden

Griechenland: Euro-Gruppe will jetzt nur Lücke von 13,5 Mrd EUR schließen - Zeitung


   Die Gruppe der Euro-Finanzminister will die griechischen Finanzierungsprobleme kommende Woche noch nicht abschließend lösen. Man wolle nur die Finanzlücke des laufenden Griechenland-Programms bis 2014 schließen; sie belaufe sich auf 13,5 Milliarden Euro, sagten EU-Diplomaten dem Handelsblatt. Diesen Fehlbetrag könne man aufbringen, ohne neue Kredite für Griechenland auf den Weg zu bringen. "Frisches Geld ist derzeit keine Option", sagte ein Vertreter der Euro-Zone. Der von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag angebotene Zinserlass allein reiche allerdings auch nicht aus. Es müssten weitere Elemente hinzukommen. Im Gespräch ist unter anderem eine Verlängerung der Kreditlaufzeiten.

   Den Finanzbedarf Griechenlands nach 2014 will die Euro-Gruppe bei ihrem nächsten Treffen am kommenden Dienstag in Brüssel nicht erörtern. Dass Griechenland nach 2014 noch mehr Geld benötigt als bisher von IWF und Euro-Zone bewilligt, ist allerdings jetzt schon absehbar.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   November 14, 2012 15:09 ET (20:09 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 09 PM EST 11-14-12

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen