DAX6.096-2,7%  Dow12.394-0,2%  Euro1,2320-0,3% 
ESt502.080-1,8%  Nas2.827-0,4%  Öl99,18-2,4% 
TDax731,9-2,6%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.547-0,9% 
ING Markets

aktualisiert: 08.04.2010 17:58

Senden

Griechenland verunsichert: DAX & Co. verlieren deutlich -- Lufthansa: Kommt nun Fluglotsenstreik? -- United Airlines & US Airways vor Fusion -- GM droht Rückrufaktion -- EADS, China Life im Fokus


DAX fällt stark unter 6.200. EZB & BoE ändern Leitzins nicht. HRE: Fall für Europäischen Gerichtshof. Audi verzeichnet bestes Auftaktquartal. Asiens Börsen geben weitgehend nach. Bed Bath & Beyond übertrifft Erwartungen. H&M steigert Gewinn. Euro weiter unter Druck. Japans Auftragseingänge im Maschinenbau gehen zurück. Ölpreise fallen unter 85 Dollar. British Airways und Iberia unterzeichnen Fusionsvereinbarung.

Termine vom 08.04.10:
- JP: Auftragseingänge im Maschinenbau – ESRI
- GB: Bank of England - Zinsentscheidung
- EU: EZB – Zinsentscheidung
- USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Woche
- Advanced Materials: Quartalszahlen
- China Life Insurance: Quartalszahlen
- Geely Automobile: Quartalszahlen
- H&M: Quartalszahlen
- POSCO: Quartalszahlen

Griechenland verunsichert: DAX & Co. im Minus
Mit schwachen Vorgaben im Rücken sind auch die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag mit Kursverlusten in den Handel starten. Der DAX durchbrach früh die Marke von 6.200 Punkten nach unten. Die Zeichen standen auf tiefrot. Griechenland bleibt weiter Thema: Für das hochverschuldete Land wird die Refinanzierung aufgrund steigender Risikoaufschläge für Anleihen immer teurer (zum Video). Die Anleger richteten ihren Blick zudem nach Frankfurt auf die Europäische Zentralbank. Diese hat erwartungsgemäß das Leitzinsniveau bei 1,0 Prozent belassen. Nun rückten die Kommentare der Währungshüter zur weiteren Geldpolitik der EZB in den Blick der Marktteilnehmer: EZB-Chef Jean-Claude Trichet erwartet für 2010 eine moderate Erholung im Euroland.
Auf Unternehmensseite haben sich die Lufthansa und die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit im bereits mehrere Monate andauernden Tarifkonflikt auf eine Schlichtung verständigt. Damit wurde der zweite Pilotenstreik abgewendet, was der Airline einen Schaden in Millionenhöhe einsparen sollte. Die Kranich-Aktie gehörte zunächst zu den Gewinnern im deutschen Leitindex, musste sich jedoch dem allgemeinen Marktgeschehen ergeben und ebenfalls leichter notieren. Am Nachmittag wurde bekannt, dass nun vielmehr ein Streik von Seiten der Fluglotsen drohe.


Der DAX fiel zu Beginn um 0,4 Prozent auf 6.200 Punkte zurück. Die 6.200er-Marke fiel im Verlauf deutlich. Der Leitindex ging im Minus in eine Seitwärtsbewegung über. Insbesondere hatten Finanzwerte mit Abschlägen zu kämpfen (zum Video) Am Ende fiel das Aktienbarometer um 0,8 Prozent auf 6.172 Punkte.


Der TecDAX stieg mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 835 Zählern in die Sitzung ein und fiel im Verlauf stärker. Letztlich stand ein Abschlag von 0,9 Prozent auf 829 Punkte zu Buche.

16:36 Uhr: EADS setzte weiter auf US-Expansion
Der Luftfahrtkonzern EADS setzt auch ohne den umkämpften Auftrag für US-Tankflugzeuge weiter auf eine massive Expansion in den USA. "Man ändert einen solchen Plan nicht, weil ein Auftrag verloren ist", so Verwaltungsratschef Bodo Uebber gegenüber der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos".

16:09 Uhr: Lufthansa: Kommt nun ein Fluglotsenstreik?
Nachdem der zweite Pilotenstreik bei der Lufthansa abgewendet wurde, erwägen nun die Fluglotsen einen Streik. Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Flugsicherung über die Arbeitszeiten der Lotsen seien gescheitert, erklärte die Gewerkschaft der Flugsicherung. Die Tarifkommission habe deshalb die Genehmigung von Arbeitskampfmaßnahmen beim Bundesvorstand der Gewerkschaft beantragt.

15:35 Uhr: Wall Street-Kurse fallen
Nach den gestrigen Abschlägen begehen die US-Börsen den Donnerstagshandel ebenfalls mit roten Vorzeichen. Verkaufsdruck kommt abermals vom US-Arbeitsmarkt, der sich in der vergangenen Woche überraschend schlechter entwickelt hat als prognostiziert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 18.000 auf 460.000 gestiegen – Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang auf 435.000 in Aussicht gestellt. Weiterer großer Belastungsfaktor bleibt das hoch verschuldete Griechenland, nachdem die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen den dritten Tag in Folge auf ein Rekordhoch gestiegen sind, was die Refinanzierung des Landes deutlich erschwert.
Am US-Flughimmel deutet sich unterdessen eine der größten Fusionen der Sektorgeschichte an. Die Muttergesellschaft der United Airlines, UAL verhandelt Pressemeldungen zufolge mit US Airways über einen Zusammenschluss. Die Aktien der beiden Parteien gewinnen deutlich zu. Durch eine Fusion würde die zweitgrößte Fluggesellschaft der USA nach Delta Air Lines entstehen. Daneben rücken Einzelhandelswerte nach Umsatzvorlagen für den Monat März in den Fokus.

Der Dow Jones muss derzeit einen Verlust von 0,3 Prozent auf 10.868 Punkte hinnehmen. Auch an der Technologiebörse Nasdaq Composite sind Abschläge auszumachen.

15:30 Uhr: Dow Jones mit roten Vorzeichen
Der US-Leitindex fällt zu Beginn um 0,3 Prozent auf 10.866 Punkte.

14:46 Uhr: Mehr US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der vergangenen Woche überraschend verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 18.000 auf 460.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld einen Rückgang auf 435.000 prognostiziert hatten.

14:00 Uhr: GM droht Rückrufaktion
Die US-Behörde für Verkehrssicherheit geht Beschwerden über verrostete Bremsen bei Allradwagen von General Motors nach. 110 Fahrer hatten moniert, dass die Bremskraft wegen der Korrosion nachgelassen habe. Die Fachzeitschrift "Automotive News" bezifferte die Gesamtzahl der betroffen Fahrzeuge auf rund sechs Millionen.

Seite: 12345

Kommentare zu diesem Artikel

Just stay calm schrieb:
08.04.2010 21:50:07

Nachbörslich hat sich der DAX bis auf minus 0,2 erholt. So ist Börse. Gerüchte werden gestreut, weil einige Großkopfige es so wollen. Just stay calm and keep your investments.

khaproperty schrieb:
08.04.2010 17:31:28

Die Realitäten setzen sich durch: Staatsdefizite, Wachstumseinbrüche, Inflationierungen. Verschlankung trägt einige Zeit, bei diesen Verhältnissen jedoch nicht lange. Zuviele stehen an, über den Preis einzuspringen.

 Kommentar hinzufügen 

Marktübersicht

  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • HotStuff
Indizes Vergleichscharts
DAX
TecDAX
Dow Jones
Nasdaq Comp.

Börsenöffnungszeiten

Frankfurt
XETRA
New York
London
Tokio
Wien
Zürich
Feiertage

Unternehmenszahlen

DatumUnternehmenEvent
08.04.10Advanced Materials Group
Quartalszahlen
08.04.10China Life Insurance Co. Ltd.
Jahresabschluss
08.04.10Cogeco Cable IncShs Subord.Voting
Quartalszahlen
08.04.10Cogeco Inc Subord.voting
Quartalszahlen
08.04.10Deufol AG
Jahresabschluss
08.04.10Geely Automobile Holdings LtdShs
Quartalszahlen
08.04.10Hennes & Mauritz AB (H & M, H&M)
Quartalszahlen
08.04.10International Speedway Corp.
Quartalszahlen
08.04.10MSCI Inc.
Quartalszahlen
08.04.10Ore Holdings Inc.
Quartalszahlen
08.04.10Penford Corp.
Quartalszahlen
08.04.10Pier 1 Imports Inc.
Quartalszahlen
08.04.10POSCO
Quartalszahlen
08.04.10PostNL N.V.
Hauptversammlung
08.04.10Radcom Ltd.
Quartalszahlen
08.04.10RPM International Inc.
Quartalszahlen
08.04.10Zapf Creation AG
Jahresabschluss

Wirtschaft

DatumWirtschaft
08.04.10
01:50: JP; Zahlungsbilanz Februar
08.04.10
01:50: JP; Auftragseingänge im Maschinenbau - ESRI
08.04.10
07:00: JP; BoJ Monatsbericht April
08.04.10
07:45: CH; Arbeitsmarktdaten März
08.04.10
08:45: FR; Handelsbilanz Februar
08.04.10
09:00: EU; EZB Ratssitzung
08.04.10
10:30: GB; Industrieproduktion Februar
08.04.10
10:30: GB; BoE Ratssitzung
08.04.10
11:00: EU; Einzelhandel Februar
08.04.10
12:00: DE; Produktion prod. Gewerbe Februar
08.04.10
13:00: GB; Bank of England - Zinsentscheidung
08.04.10
13:45: EU; EZB Sitzungsergebnis (Zinsentscheidung)
08.04.10
14:30: US; Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Woche
08.04.10
14:30: EU; EZB PK zur Ratssitzung
08.04.10
15:00: US; RBC CASH Index April
08.04.10
16:30: US; EIA Erdgasbericht Woche
08.04.10
17:00: US; Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills
08.04.10
17:30: CH; KOF Monetary Policy Communicator
08.04.10
18:00: US; Ladenkettenumsatz März
08.04.10
19:00: US; Auktion 30-jähriger Bonds
08.04.10
22:30: US; Wochenausweis Geldmenge
08.04.10
22:30: US; Fed Balance Sheet

Börsenchronik - Was war am ... ?

Erfahren Sie hier, welche Ereignisse das Börsengeschehen an einem Handelstag Ihrer Wahl beeinflusst und wie sich die Märkte am jeweiligen Tag entwickelt haben. Wählen Sie ein Datum aus dem Kalender und Sie erhalten den zugehörigen Marktbericht unserer Rubrik "Heute im Fokus".