18.11.2012 19:51

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Griechische Inhaber von Auslandskonten müssen sich rechtfertigen


    ATHEN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und schwindende Einnahmen will Griechenland rund 17.000 Bürger, die von 2009 bis 2011 Geld ins Ausland überwiesen haben, zur Kasse bitten. Sie werden in den nächsten Tagen aufgefordert nachzuweisen, dass die Mittel aus legalen Quellen stammen und versteuert wurden. Das entsprechende Schreiben druckte eine griechische Sonntagszeitung ab.

 

    Die Regierung wendet sich an Bürger, deren Auslandsüberweisungen das seit 2004 deklarierte Einkommen deutlich überschreiten. Sie werden aufgefordert, innerhalb von 20 Tagen eine elektronische Steuererklärung nachzureichen und nachzuweisen, woher das Geld stammt.

 

    Nach früheren Medieninformationen soll sich die Summe potenziell unversteuerter Gelder, die im Ausland geparkt wurden, auf fünf Milliarden Euro belaufen. Da sie mit dem Spitzensteuersatz von 45 Prozent besteuert werden sollen, erhoffe sich das Finanzministerium mehr als zwei Milliarden Euro Einnahmen./ak/DP/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

lungomolch schrieb:
19.11.2012 00:11:14

Ist ja ein guter Anfang, aber die 2 Mrd, die eingesammelt werden sollen, sind Peanuts im Vergleich zu den Gesamtschulden des Landes. Vielleicht hilft es den Rettern, ihre Aktionen besser beim Steuerzahler verkaufen zu können.

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