27.11.2012 19:34
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Griechischer Ministerpräsident sieht Land im Euro wieder verankert

   Von Stelios Bouras

   ATHEN--Nach der Einigung in der Nacht sieht der griechische Ministerpräsident sein Land wieder fest in der Eurozone verankert. Außerdem sei die Zeit der schmerzhaften Einschnitte vorbei, erklärte Antonis Samaras per Mitteilung. "Wir haben die Basis dafür gelegt, dass die griechische Schuldenlast wieder tragfähig wird und wir im Euro eine Zukunft haben." Das Abkommen mit den Euro-Staaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), so Samaras, werde die Glaubwürdigkeit Griechenlands wiederherstellen und das Sorgenkind zurück auf einen Wachstumskurs führen.

   Die Euro-Finanzminister hatten sich auf ein umfassendes Hilfspaket für Griechenland geeinigt, mit dem in den kommenden Wochen insgesamt 44 Milliarden Euro an das Land gehen sollen. Im Zentrum stehen ein Schuldenrückkaufprogramm, das die Voraussetzung für die Hilfen sein soll, ein Zinserlass und ein Verzicht der EZB auf Gewinne aus dem Verkauf ihrer griechischen Staatsanleihen. Die Erlöse sollen stattdessen direkt wieder Athen zufließen.

   Die Vereinbarung zwischen dem Internationalen Währungsfonds und den Euro-Staaten sieht vor, dass Griechenlands Schuldenstand bis 2020 mindestens auf 124 Prozent der Wirtschaftsleistung sinkt. Im nächsten Jahr wird er bis auf 190 Prozent steigen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/mgo

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   November 27, 2012 13:03 ET (18:03 GMT)

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