17.02.2013 09:50

Senden

Griechischer Ministerpräsident sieht Sparprogramm auf gutem Weg


   Von Nektaria Stamouli

   ATHEN--Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras sieht sein Land bei dem von den internationalen Gläubigern auferlegten Sparprogramm auf einem guten Weg. Das Programm könne seine Ziele rechtzeitig erreichen, sagte Samaras der griechischen Zeitung Real News. Griechenland erfülle seine Verpflichtungen und es werde keinen Grund geben für weitere Sparmaßnahmen.

   "Im Gegensatz zu dem, was viele behaupten, kann dieses Programm Erfolg haben", sagte Samaras, der Griechenland mit einer Dreiparteien-Koalition regiert.

   "Natürlich ist unserer Gesellschaft an ihre Grenzen gestoßen", fügte der Konservative hinzu. Wichtig sei es nicht, den Griechen noch mehr Opfer aufzuerlegen. Wichtig sei es, alles Notwendige zu unternehmen, damit diese Opfer sich auszahlen.

   Griechenland steckt weiterhin tief in der Rezession, die Wirtschaft soll dieses Jahr um mehr als 4 Prozent schrumpfen, der sechste Rückgang in Folge. Die Arbeitslosigkeit ist mittlerweile die höchste in der Eurozone.

   Griechenland hat jüngst Hilfen in Höhe von 52,5 Milliarden Euro zugesichert bekommen von seinen europäischen und internationalen Gläubigern. Die Hilfe kam aber erst, nachdem Athen im vergangenen Jahr ein zusätzliches Sparprogramm in Höhe von 13 Milliarden Euro beschlossen hatte. Mit Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen soll das Staatsdefizit innerhalb der nächsten zwei Jahre gesenkt werden.

   Das unmittelbare Ziel seines Landes sei es, einen Primärüberschuss zu erwirtschaften, so dass keine weiteren Kredite notwendig seien, um die aktuellen Bedürfnisse decken zu können, sagte Samaras.

   Die Regierung erwartet einen Primärüberschuss in Höhe von 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts dieses Jahr, 2,45 Prozent 2014, 2 Prozent 2015 und 3,2 Prozent 2016, nach einem aktualisierten Fiskalplan, der dem Parlament im Februar vorgelegt wurde.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   February 17, 2013 03:19 ET (08:19 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 19 AM EST 02-17-13

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen