08.11.2012 08:45
Bewerten
(0)

Großbank Dexia mit neuem Milliardenverlust

DRUCKEN
    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die vom Staat gerettete Großbank Dexia hat weitere Milliardenverluste aufgehäuft. In den ersten neun Monaten des Jahres summierte sich der Nettoverlust auf knapp 2,4 Milliarden Euro, teilte der belgisch-französische Finanzkonzern am Donnerstag in Brüssel mit. Das Eigenkapital der Bank sei ins Minus gerutscht - deshalb wurde eine Rekapitalisierung durch den Staat unvermeidbar.

 

    "Um diese Situation auszugleichen und die geordnete Abwicklung der Gruppe abzuschließen", hätten Belgien und Frankreich eine Kapitalspritze von 5,5 Milliarden Euro zugesagt. Bei der Aufspaltung der Bank sei man in den vergangenen Monaten gut vorangekommen.

 

    Dexia gilt als erstes Opfer der Euro-Schuldenkrise und wurde schon zweimal mit Staatshilfen gerettet. Belgien, Frankreich und Luxemburg hatten sich im Oktober 2011 auf die Aufspaltung der Bank geeinigt, die wegen enormer Kosten nur mit staatlicher Hilfe möglich ist.

 

    Die EU-Kommission hat den drei Ländern vorläufig erlaubt, die Bank mit Garantien von 55 Milliarden Euro zu stützen, um sie geordnet zu zerschlagen. Die finanzielle Lage der Dexia ist desaströs./mt/DP/fbr

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX startet stabil -- Asiens Börsen uneinig -- BVB-Aktie: Droht das Aus in der Champions League? -- Das müssen Bitcoin-Besitzer tun, um Bitcoin Gold kostenlos zu bekommen -- Zalando, IBM im Fokus

ASML erlöst mehr als angepeilt. Soros gibt angeblich Großteil seines Vermögens seiner Stiftung. Trump will neuen Fed-Chef bald bekanntgeben. Britische Supermarktkette Sainsbury's streicht bis zu 2.000 Jobs. Tusk: Neue Methode soll EU-Entscheidungen beschleunigen.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Bitcoin Group SEA1TNV9
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Infineon AG623100
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
GeelyA0CACX
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
Nordex AGA0D655
Allianz840400
Amazon906866
Netflix Inc.552484