Houston (aktiencheck.de AG) - Der US-Autohändler
Group 1 Automotive Inc. hatte im Schlussquartal unter der schwachen Konsumnachfrage sowie den widrigen konjunkturellen Rahmenbedingungen zu leiden und ist in die roten Zahlen gerutscht.
Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 1,13 Mrd. Dollar, nach 1,50 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum, wobei man vor allem bei Neufahrzeugen einen deutlichen Umsatzrückgang von 30,2 Prozent zu verzeichnen hatte. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 44,5 Mio. Dollar bzw. 1,96 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Nettogewinn von 5,5 Mio. Dollar bzw. 24 Cents je Aktie erzielt worden war. Ohne die Berücksichtigung zahlreicher Einmalbelastungen hatte der Konzern im Berichtszeitraum einen bereinigten Nettogewinn von 8 Cents je Aktie verbucht. CEO Earl J. Hesterberg machte den dramatischen Einbruch beim Gesamtautomobilabsatz in den USA für das deutlich rückläufige Ergebnis verantwortlich. Analysten hatten zuvor ein EPS von 5 Cents sowie einen Umsatz von 1,20 Mrd. Dollar erwartet.
Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 20 Cents sowie einem Umsatz von 1,24 Mrd. Dollar.
Angesichts der unsicheren Gesamtlage will sich der Konzern im laufenden Fiskaljahr auf Kostensenkungen sowie weitere Effizienzsteigerungsmaßnahmen konzentrieren. Eine Prognose wurde nicht abgegeben. Um die Finanzsituation zu verbessern, wurde außerdem die Streichung der Dividende angekündigt.
Die Aktie von Group 1 Automotive notierte zuletzt bei 7,87 Dollar.
(19.02.2009/ac/n/a)