18.11.2012 15:36
Bewerten
 (0)

Gruner+Jahr: Noch keine Entscheidung über Wirtschaftsmedien

    HAMBURG (dpa-AFX) - Der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr hat klargestellt, dass noch keine Entscheidung über die Zukunft seiner Wirtschaftsblätter gefallen ist. "Fakt ist: Es gibt keine Entscheidung in diesem gesamten Prozess", sagte Unternehmenssprecher Claus-Peter Schrack am Samstag in Hamburg der Nachrichtenagentur dpa. Spekulationen könne und wolle Gruner+Jahr nicht kommentieren.

 

    Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Focus" vorab berichtet, es sei geplant, die "Financial Times Deutschland" (FTD), "Impulse" und "Börse Online" einzustellen. Aus dem G+J-Wirtschaftsportfolio solle nur "Capital" weitergeführt werden, so das Magazin. Auch der "Spiegel" meldete, dass der "FTD" das Aus drohe.

 

    Das "Hamburger Abendblatt" (Samstag) berichtete, dass für die "Financial Times Deutschland" ein Konzept vorliege, wonach die Zeitung in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren auf eine rein digitale Zeitung umgestellt werden solle. Eine Variante dieses Vorschlags sehe dabei das Überleben der gedruckten Wochenendausgabe vor.

 

    Schrack sagte: "Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich sehr schwierigen Entwicklung der Wirtschaftsmedien prüfen wir aktuell sehr intensiv unterschiedlichste Optionen zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaftsmedien." Am kommenden Mittwoch, so ist zu hören, soll der G+J-Aufsichtsrat zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammenkommen. Dabei soll auch über die Wirtschaftsmedien des Verlags gesprochen werden./hal/DP/jha

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow schließt schwächer -- Tsipras spricht mit Merkel über neue Vorschläge - Umschuldung geplant -- Tsakalotos löst Varoufakis ab -- Deutsche Post im Fokus

ProSieben und Springer sondieren offenbar Fusion. EZB hält Notkredite für griechische Banken auf aktuellem Stand. Griechische Banken bleiben weiter geschlossen. IWF grundsätzlich bereit zu weiteren Griechenland-Hilfen. Piloten: Schlichtung bei Lufthansa gescheitert. EU-Kommission hält Griechenland-Kompromiss immer noch für möglich. EZB wird wohl Hellas-Geldversorgung nicht stoppen.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Griechenlands Finanzminister Varoufakis tritt zurück. Glauben Sie, dass nun eine Einigung im Schuldenstreit näher rückt?