Eine Entscheidung darüber werde im Januar fallen, sagte der zuständige VW-Manager Hans Demant der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" laut Mitteilung vom Donnerstag. Zunächst könne ein Stufenheck-Modell auf Basis des China-Jetta starten. Folgen könnten unter anderem ein Kombi sowie eine kleine Geländelimousine und ein Mini-Van. Bislang war von einer Einführung frühestens 2016 die Rede gewesen.
Mit den vielen Modellen wolle VW auf die nötige Stückzahl kommen, um mit niedrigen Kosten arbeiten zu können. Unter 500.000 Autos pro Jahr rechne sich der Schritt nicht, sagte Demant. Die Billigmarke werde aber wohl nicht unter dem Namen Volkswagen vz laufen, um dessen Markenimage nicht zu beschädigen. Deutsche Kunden dürften vergebens auf ein Billigauto aus dem Hause VW warten. Konzernchef Martin Winterkorn hatte Ende Oktober gesagt, Planungen für einen solchen Wagen auch in Europa gebe es "momentan nicht".
STUTTGART (dpa-AFX)
Die Konkurrenten um die billigsten Autos der Welt
Platz 10: Chery QQ3
Eröffnet wird das Ranking der billigsten Autos vom Chery QQ3. Der Kleinstwagen des 1997 gegründeten Unternehmens Chery Automobile kostet umgerechnet 3.696 Euro (30.800 Renmibi).
Für einen derart niedrigen Preis muss man als Käufer natürlich an anderer Stelle Einbußen hinnehmen. Dies betrifft hauptsächlich Komfortelemente wie Servolenkung, Klimaanlage oder Autoradio, aber auch den Verzicht auf Sicherheitstechnologien wie Airbags oder ABS, oder die Verarbeitung von Kunststoff anstatt von Metallblech.
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