In den kommenden drei Jahren sollen die Kosten um zwei Milliarden Euro gedrückt werden, schreibt die Süddeutsche Zeitung mit Verweis auf Konzernkreise. Ein großer Arbeitsplatz-Abbau sei bei dem Sparpaket aber nicht vorgesehen.
ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger will dem Bericht zufolge nicht nur sparen, sondern im nächsten Jahr gleichzeitig fast 2 Milliarden Euro investieren. Profitieren sollen davon Forschung und Entwicklung sowie die gut laufenden Sparten Aufzüge, Industrieanlagen und Marine.
Ein Sprecher sagte, zu den Spekulationen wolle sich das Unternehmen nicht äußern. Der Jahresabschluss sei noch nicht aufgestellt. Er werde am 10. Dezember im Aufsichtsrat beraten und am Folgetag veröffentlicht.
Auslöser für das Sparprogramm ist laut Zeitung der schwierige Verkauf der Stahlwerke in den USA und Brasilien. Der Verkaufsprozess laufe zwar, ein Abschlus sei allerdings noch nicht absehbar. Für das Amerika-Geschäft könnten vier Milliarden Euro erlöst werden, wie interne Berechnungen verschiedener Szenarien ergeben hätten. Das würde eine Wertberichtigung von 3 Milliarden Euro nach sich ziehen, da die Anlagen noch mit 7 Milliarden Euro in der Bilanz stünden.
Dow Jones Newswires
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 21 AM EST 11-25-12
Bildquellen: ThyssenKrupp AG