Der zu Grunde liegende Gewinn nach Steuern in den Monaten Juli bis Dezember dürfte bei rund 270 Millionen Australischen
Dollar liegen. Das sind 20 Millionen Dollar mehr als bislang in Aussicht gestellt, teilte
Leighton mit.
Der Nettogewinn dürfte rund 340 Millionen Dollar erreichen. Darin enthalten sei ein Kapitalgewinn von 169 Millionen Dollar aus dem Verkauf einer Eisenerzsparte und diverse Abschreibungen. Den Jahresausblick bestätigte der australische Konzern.
Im April hatte Leighton wegen Fehlkalkulationen bei Großprojekten Verluste geschrieben und eine Gewinnwarnung ausgesprochen. CEO Hamish Tyrwhitt erklärte am Montag, die wichtigsten Projekte hätten sich stabilisiert und der Konzern komme mit ihrer Fertigstellung gut voran. Im Vorjahreszeitraum hatte Leighton unterm Strich 216,7 Million Dollar verdient.
Im Geschäftsjahr 2011/12 per Ende Juni soll der zugrundeliegende Gewinn nach Steuern zwischen 600 und 650 Millionen Dollar liegen. Leighton legt den Halbjahresbericht am 13. Februar vor.
MELBOURNE (Dow Jones)
Bildquellen: HeidelbergCement AG