DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Unicredit-Tochter <UCG.AFF> <CRI.FSE> Hypo-Vereinsbank kämpft nach einem Zeitungsbericht mit ihrer IT. Bei der Ausgliederung der Wertpapierabwicklung und -depotverwaltung an den französischen Spezialanbieter Caceis gebe es massive Probleme, schreibt das "Handelsblatt" (HB/Mittwoch) unter Berufung auf mehrere Insider. Seit Ostern sei der Start des neuen Systems bereits mehrere Male verschoben worden. Nun werde versucht, das Projekt bis zum 4. Juli zum Laufen zu bringen. "Wenn das scheitert, könnte im schlimmsten Fall der Handel zum Erliegen kommen", sagte ein Beteiligter dem Blatt. Die HVB war am Morgen zunächst nicht zu einer Stellungnahme bereit.
Vor zwei Jahren hatte sich die HVB von ihrer Wertpapierabwicklung namens Financial Markets Service Bank GmbH (FMSB) getrennt. Ziel war es, den Bereich effizienter zu machen. "Das läuft absolut nicht", zitiert die Zeitung einen HVB-Insider. Zuletzt seien beispielsweise Depotaufstellungen verspätet an die Kunden verschickt worden, was insbesondere größere Adressen verärgert habe. Noch weitaus größere Probleme drohten im Hinblick auf eigene Handelsaktivitäten, hieß es./das/wiz