14.01.2013 20:55
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HHLA mit Schlussquartal 2012 zufrieden

   Von Kirsten Bienk

   Das schwierige Wirtschaftsumfeld hat den Hamburger Hafenbetreiber HHLA im Schlussquartal 2012 offenbar nicht schlimmer belastet als gedacht. Finanzvorstand Roland Lappin bekräftigte am Montag während des German Investment Seminars der Commerzbank in New York seine Erwartung an das abgelaufene Gesamtjahr.

   Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr zweimal die Prognose gesenkt. Beobachter zweifelten auch danach noch, ob HHLA wegen der schwachen Wirtschaftsindikatoren die massiv gesenkte Zielvorgabe schafft.

   Mit dem Umladen und dem Transport von Containern will das Logistikunternehmen 2012 rund 1,1 Milliarden Euro einnehmen. Nach Abzug aller Kosten soll ein Betriebsgewinn zwischen 170 und 190 Millionen Euro übrig bleiben und damit weniger als im Vorjahr. Das im MDAX gelistete Unternehmen will Anfang Februar die vorläufigen Zahlen für 2012 veröffentlichen.

   Die schwächelnde Konjunktur hat viele Häfen im abgelaufenen Jahr in Bedrängnis gebracht. Der Transport von Waren ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die Hafenbetreiber konnten ihre Anlagen oft nicht vollständig auslasten und senkten die Preise, um keine Kunden an Wettbewerber zu verlieren.

   Der Hamburger Hafen reagierte auch auf diesen Nachfragerückgang und reduzierte seine Investitionen. Der Ausbau von Containerumschlagsanlagen wird teilweise nach hinten verschoben. Erst wenn die Nachfrage und damit auch der Transport von Waren wieder steigt, sollen hier die ursprünglich vorgesehenen Gelder fließen.

   Analysten sehen zu Beginn des Jahres 2013 bereits etwas Licht am Ende des Tunnels. Sie verweisen auf eine wieder steigende Aktivität in China und höhere Luftfrachtmengen. Lappin äußerte sich jedoch noch nicht zu seinen Planungen für 2013.

   Kontakt zur Autorin: kirsten.bienk@dowjones.com

   DJG/kib/jhe

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   January 14, 2013 14:45 ET (19:45 GMT)

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