Noch nicht das Ende der FahnenstangeDer DAX ließ die neue Handelswoche deutlich ruhiger beginnen, als die alte endete – anfängliche Kursverluste konnten im Tagesverlauf aber nahezu vollständig wieder wett gemacht werden. Auf Stundenbasis schiebt dabei derzeit die Parallele (akt. bei 6.787 Punkten) zum Aufwärtstrend seit 20. Dezember einen Riegel vor eine Fortsetzung der jüngsten Hausse (siehe Chart). Die so entstandene „Zwangspause“ dürfte dem deutschen Leitindex allerdings helfen, genügend Kraft zu sammeln, um das angeführte Hindernis in den kommenden Tagen zu überwinden und den eingeschlagenen Weg gen Norden fortzusetzen. So bleiben die Indikatoren auf den übergeordneten Zeitebenen konstruktiv: Sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis weist u. a. der MACD nach wie vor ein Kaufsignal auf. Damit können Anleger die nächsten Anlaufmarken auf der Oberseite weiter im Visier behalten. Dazu gehört die obere Begrenzung des Abwärtsgaps vom August bei 6.954 Punkten, bevor sich die massive Widerstandszone im Bereich von 7.000 Punkten auftut. Aus ist der Traum eines Wiedersehens mit dieser auch psychologisch wichtigen Marke indes, wenn ein Rückfall unter das Ausbruchsniveau bei rund 6.500 Punkten erfolgt.
DAX (1h)

Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von HSBC Trinkaus.
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