Achterbahn fahren mit dem AktienindexAuch am Freitag erlebten Anleger dasselbe Spiel wie an den Vortagen, revidierte der deutsche Leitindex doch einmal mehr die Marschrichtung. Wenigstens machte der DAX® zum Wochenausklang keine ganz große „Dummheit“ mehr. Sprich: Die für die weiteren Perspektiven entscheidende Unterstützungszone aus der Kombination aus dem adjustierten Aufwärtstrend seit Juni (akt. bei 7.607 Punkten), dem Hoch vom Mai 2011 bei 7.600 Punkten sowie den jüngsten zyklischen Tiefs bis auf 7.537 Punkte hielt dem Druck der Bären erneut Stand und bewahrt den Aktienindex damit vorerst vor Schlimmerem. Dazu würde zunächst ein Wiedersehen mit den Hochpunkten vom letzten Herbst zwischen 7.479/35 Punkten gehören, bevor ganz schnell auch das Märzhoch 2012 bei 7.194 Punkten wieder ein Thema wird. Wirklich eingedämmt ist die Gefahr dieses negativen Ausbruchs aber nicht. Zum einen geben die technischen Indikatoren aktuell kaum eine Hilfestellung, zum anderen untermauert der am Freitag ausgeprägte „inside day“ die Unentschlossenheit der Marktteilnehmer. Investoren sollten sich deshalb vorerst weiter prozyklisch positionieren. Auf der Oberseite stellt dabei das Hoch vom 2. Januar bei 7.790 Punkten die entscheidende Marke für ein positives Auflösen der derzeit heiklen Lage dar.
DAX® (Daily)

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