Atempause täte gutDer gestrige Handelstag liefert beim DAX zum ersten Mal ein zartes Indiz dafür, dass die Bäume kurzfristig nicht mehr in den Himmel wachsen. Aus Sicht des Tagescharts trägt zu dieser Einschätzung vor allem das gestern ausgeprägte „bearish engulfing“ bei. Dieses negative Chartmuster wird von Indikatorenseite durch ein frisches Verkaufssignal seitens des RSI untermauert. Bricht man zudem die Zeitebene herunter, so fallen im Stundenchart verschiedene Indikatoren (z. B. MACD, RSI) ins Auge, die die jüngsten Verlaufshochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt haben. Die auf diese Weise entstehenden negativen Divergenzen sorgen für weitere Mosaiksteine, die eine Atempause der deutschen Standardwerte begünstigen. Eine wichtige Rolle dürfte in diesem Kontext die Anfang Juni etablierte Aufwärtstrendlinie (akt. bei 7.569 Punkten) spielen. Schließlich würde u. E. das Rebreak des angeführten Trends den Weg für eine Ausdehnung des Konsolidierungsimpulses bis zu den alten Ausbruchsmarken bei 7.479/35 Punkten ebnen. Während ersteres Level unter Tradinggesichtspunkten als Stopp herangezogen werden kann, dienen die alten Hochs bei gut 7.400 Punkten als Absicherung für mittelfristige Positionstrader.
DAX (Daily)

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