Harami-Muster: Prozyklisch positionierenTrotz des Bruchs des Aufwärtstrends seit Anfang Juni (akt. bei 7.264 Punkten) ist derzeit beim DAX® noch nicht Alles verloren. Ein erstes Indiz für diese Interpretation lieferte die ausgeprägte Lunte der Freitagskerze. Da sich die gestrige Handelsaktivität in einem „inside doji“ niederschlug, entsteht zusätzlich ein sog. „harami“-Muster. das ein Abebben des größten Verkaufsdrucks dokumentiert. Vor diesem Hintergrund definieren wir einen Anstieg über das gestrige Tageshoch bei 7.196 Punkten – gleichbedeutend mit einer Rückeroberung des markanten Märzhochs bei 7.194 Punkten – als kurzfristigen Signalgeber für einen Erholungsimpuls bis zum eingangs erwähnten, ehemaligen Trend. Auf der Unterseite sollten Anleger das Tief vom 24. Oktober bei 7.121 Punkten im Auge behalten, denn ein Unterschreiten dieses Levels würde doch noch eine kleine Toppbildung Realität werden lassen, deren rechnerisches Abschlagspotential ein Wiedersehen mit der runden 7.000er-Marke impliziert. Wesentlich wichtiger als potentieller Auffangbereich ist aus charttechnischer Sicht aber die 200-Tages-Linie (akt. bei 6.818 Punkten).
DAX® (Daily)

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