Och dat noch!… ist nicht nur das Motto der heute in die heiße Phase gehenden Düsseldorfer Karnevalssession, sondern könnten sich Anleger auch bei der gestrigen Marschrichtung des DAX® gedacht haben. So war die Chance auf eine Stabilisierung im Bereich der alten Schiebezone bei 7.634 Punkten wohl nicht vielmehr als ein Bär im närrischen Bullenkostüm. Entsprechend rapide ging es im Verlauf des gestrigen Handelstages bergab. Aber getreu dem Rheinischen Grundgesetz „Et es wie et es“ müssen sich Anleger mit der Situation arrangieren und den nächsten Halt gen Süden ausmachen. Was aus Jecken-Sicht sicherlich Köln wäre, stellt für den DAX® das Cluster aus dem Septemberhoch bei 7.479 Punkten und der 90-Tages-Linie (akt. bei 7.459 Punkten) dar, das zudem durch die knapp unterhalb notierenden Hochpunkte vom Herbst 2012 an Relevanz gewinnt. Unterhalb dieser Marken heißt es dann „Et bliev nix wie et wor“, verliert die Abwärtsbewegung hier den Status, lediglich eine Atempause zu sein. Auf die Agenda rücken dann das Aufwärtsgap vom November bei 7.377/52 Punkten und das Märzhoch bei 7.194 Punkten. Die technischen Indikatoren mahnen zumindest davor, dass sich die Schwächeperiode noch kurzfristig fortsetzt. Vielleicht sollten diesmal die Investoren hoffen, dass an „Aschermittwoch alles vorbei ist“.
DAX® (Daily)

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