So ein Jeck, der DAX®Karneval hin oder her, der DAX® hält Anleger derzeit scheinbar zum Narren. Nach den massiven Kursverlusten vom Vortag kümmerten sich die Aktienmarktbullen gestern wieder um Schadensbegrenzung und brachten den deutschen Leitindex – wenngleich nur temporär – zurück bis über die Zone aus dem Jahreshoch 2011 bei 7.600 Punkten und den jüngsten Verlaufstiefs bei 7.634 Punkten, die wiederum als untere Begrenzung einer alten seitlichen Schiebezone fungieren. Letztlich scheint sich der DAX® aber erst einmal finden zu müssen. Dabei geht der Preis für das „Kostüm des Jahres“ an die Bullen, wenn es über den zyklischen Hochs vom Januar 7.790 Punkten wieder um neue Jahreshochstände – bisher bei 7.872 Punkten –geht. Die Bären haben derweil erst gewonnen, wenn die Kombination aus dem Septemberhoch bei 7.479 Punkten und der 90-Tages-Linie (akt. bei 7.463 Punkten) unterschritten wird, die zudem durch die knapp unterhalb notierenden Hochpunkte vom Herbst 2012 verstärkt wird. Innerhalb dieser Range kann sich der Aktienindex austoben, ohne dass Anleger etwas zu fürchten haben. Im Ausbruchsfall bietet sich eine prozyklische Positionierung an. Wenn es nach den technischen Indikatoren geht, sollte die Unterseite dabei zunächst eher im Blick bleiben.
DAX® (Daily)

Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von HSBC Trinkaus.
Hier können Sie sich zum kostenlosen Newsletter anmelden.
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise