200-Tages-Linie rückt wieder auf die AgendaDer gestern ausgeprägte „shooting star“ dokumentiert den Respekt der Marktteilnehmer vor dem Widerstandsbündel aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Rückschlags seit Mitte März (6.403 Punkte), den horizontalen Hürden aus dem Erholungshoch von Ende Oktober 2011 und dem Fukushima-Tief vom März vergangenen Jahres bei 6.431/83 Punkten sowie der Nackenlinie der alten Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart; akt. bei 6.443 Punkten). Ein Spurt über diese Hürden ist aber Voraussetzung dafür, dass die Erholungsbewegung seit Anfang Juni seine Fortsetzung findet. Ansonsten müssen die jüngsten Kursavancen als nahezu idealtypischer Pullback an das o. g. Widerstandscluster interpretiert werden. Aufgrund der Vorgaben ist heute vielmehr ein Unterschreiten der letzten beiden Tagestiefs bei 6.334/2 Punkten realistisch, wodurch die negativen Auswirkungen des eingangs beschriebenen „shooting stars“ bestätigt würden. Im Anschluss dürfte die 200-Tages-Linie (akt. bei 6.258 Punkten) wieder ins Blickfeld rücken. Aber erst unterhalb der meistbeachteten Glättungslinie kommen die DAX®-Bullen in ärgere Bedrängnis.
DAX® (daily)

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