Drohende ToppbildungDer DAX® musste zum Wochenende dem jüngsten Scheitern an der Widerstandszone aus dem „swing high“ vom 2. Mai bei 6.876 Punkten und der 38-Tages-Linie (akt. bei 6.849 Punkten) weiter Tribut zollen. Da am vergangenen Freitag erwartungsgemäß auch die Kurslücke vom 25. April (untere Gapkante bei 6.605 Punkten) geschlossen wurde, geht es nun an´s Eingemachte: Schließlich rückt die Schlüsselunterstützungszone aus dem Fukushima-Tief vom März vergangenen Jahres bei 6.483 Punkten und dem Erholungshoch von Ende Oktober 2011 bei 6.431 Punkten mehr und mehr in den Fokus. Unterstrichen wird die Bedeutung der angeführten Bastion durch den Ende September etablierten Erholungstrend (akt. ebenfalls bei 6.483 Punkten). Da bei einem Bruch dieses Haltebündels die zuletzt mehrfach diskutierte Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Stein gemeißelt wäre, droht Investoren dann eine längere Dürreperiode. Auf der Indikatorenseite muss derzeit das frische Verkaufssignal seitens des MACD auf Wochenbasis hervorgehoben werden – ein Grund mehr, dem Bruch der o. g. Schlüsselunterstützungen eine hohe Aufmerksamkeit zu schenken.
DAX® (daily)

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