Leiden ohne Ende?Zuletzt musste die E.ON-Aktie wieder einmal einen kräftigen Nackenschlag verkraften, der den Versorger von fast 20 EUR Mitte September auf unter 14 EUR einbrechen ließ. Damit geht die „rote Laterne“ der schlechtesten Performance aller DAX®-Titel seit Jahresbeginn mit großen Abstand an das Utility-Papier. Nüchtern betrachtet scheint der schlimmste Ausverkauf nun aber abgearbeitet zu sein. So hat z. B. das Unterschreiten des Juni-Tiefs bei 14,05 EUR keinen großen neuen Verkaufsdruck mehr entstehen lassen. Vielmehr arbeitet das Papier in diesem Dunstkreis an einer zaghaften Stabilisierung. In diesem Zusammenhang stimmt die aktuelle Indikatorenkonstellation zuversichtlich. Während der MACD mittlerweile wieder „long“ positioniert ist, dokumentiert der Abwärtstrendbruch im Verlauf des RSI (siehe Chart) den derzeit stattfindenden Stimmungswandel. Bei einem Anstieg über die jüngsten Erholungshochs bei 14,13/15 EUR können tradingorientierte Anleger deshalb antizyklische Longpositionen ins Auge fassen, die aber zwingend auf Basis des jüngsten Verlaufstiefs bei 13,61 EUR abgesichert werden sollten. Als erstes Erholungsziel dient dabei die 38-Tages-Linie (akt. bei 15,89 EUR) bzw. die Kurslücke vom 13. November (15,51 zu 16,17 EUR).
E.ON (Daily)

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