23.01.2013 09:58
Bewerten
 (0)

HSBC: EUR/JPY (Daily) - Vorläufiges Ende der Euro-Hausse?

Vorläufiges Ende der Euro-Hausse?
Mit großen Schritten hat der Euro in den vergangenen Wochen zum japanischen Yen zugelegt. Nach dem Sprung über das Hoch vom März 2012 bei 111,47 JPY kam es zuletzt zu einem nahezu ungebremsten Kursanstieg. Im Bereich der Marke von 120 JPY und damit knapp unterhalb des Dreijahreshochs vom April 2011 bei 123,37 JPY scheint die Haussebewegung nun allerdings ins Stocken zu geraten. Neben den relativ hohen Schwankungsbreiten der letzten Handelstage als Indikation für einen nervösen Markt würde ein Abrutschen unter den steilen Aufwärtstrend seit Mitte November 2011 (akt. bei 116,22 JPY) als Indiz für eine anstehende Konsolidierung fungieren. In diesem Szenario ist ein Pullback bis zum angeführten Märzhoch aus dem vergangenen Jahr wahrscheinlich. Die technischen Indikatoren mahnen zur Vorsicht. So hat der Stochastik ein negative Divergenz ausgeprägt und im überkauften Bereich ein Verkaufssignal generiert. Die Trendfolger stehen zudem kurz davor, diesem Beispiel zu folgen. Mittelfristig stehen die Chancen auf eine Wiederaufnahme der jüngsten Aufwärtsbewegung nicht schlecht, wenn die Konsolidierung spätestens im Bereich des o. g. Märzhochs 2012 auslaufen sollte. Kurzfristig droht dem Euro aber ein Rücksetzer als Reaktion auf die Kursgewinne der letzten Wochen.


EUR/JPY (Daily)


Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von HSBC Trinkaus.
Hier können Sie sich zum kostenlosen Newsletter anmelden.
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt fester -- Dow schließt kaum bewegt -- Zalando springen dank Gewinnhoffnungen über Ausgabepreis -- HP mit weniger Umsatz und Gewinn -- Apple auf Rekordwert -- Twitter im Fokus

USA "besorgt" über mögliche Aufspaltungspläne in der EU gegen Google. Deutsche Bank: Wachstum und Euroschwäche treiben DAX 2015 zu neuen Rekorden. Danone erwägt wohl Verkauf des milliardenschweren Yakult-Anteils. Gesellschafterwechsel bei Burger-King-Franchisenehmer.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?