HSBC: EUR/USD (daily) - Jeder Erholungsansatz verläuft im Sand
Jeder Erholungsansatz verläuft im Sand
Der Euro kommt derzeit im Vergleich zum US-Dollar einfach nicht zur Ruhe. Nachdem der „Freudensprung“ vom Freitag vergangener Woche bereits vor den zyklischen Hochs von Mitte Juni bei knapp 1,2750 USD zum Erliegen kam, nimmt der Druck auf die Einheitswährung aktuell wieder zu. Hierfür sorgt vor allem der gestrige Bruch des Erholungstrends seit Anfang Juni (akt. bei 1,2443 USD), wodurch die jüngste Atempause übergeordnet als (abwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden muss. Diese Weichenstellung stellt unmittelbar die horizontale Haltezone aus dem Tief vom Herbst 2008 und dem bisherigen Jahrestief bei 1,2328/2286 USD zur Disposition. Muss auch diese Bastion aufgegeben werden, droht sogar ein Wiedersehen mit dem Sechs-Jahres-Tief vom Juni 2010 bei 1,1875 USD. Für Gegenwind sorgt zudem der an dieser Stelle bereits vielfach angeführte US-Präsidentschaftszyklus. Auf dem Weg zum zyklischen EUR-Tief, das regelmäßig knapp vor dem eigentlichen US-Wahltermin ausgeprägt wird, gerät die Einheitswährung häufig im Juli nochmals unter Druck. Übergeordnet hat der Euro zur US-Valuta solange einen schweren Stand, wie eine Rückeroberung des alten Aufwärtstrends seit 2001 (auf Wochenbasis akt. bei 1,2887 USD) auf sich warten lässt.
EUR/USD (daily)

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Der Euro kommt derzeit im Vergleich zum US-Dollar einfach nicht zur Ruhe. Nachdem der „Freudensprung“ vom Freitag vergangener Woche bereits vor den zyklischen Hochs von Mitte Juni bei knapp 1,2750 USD zum Erliegen kam, nimmt der Druck auf die Einheitswährung aktuell wieder zu. Hierfür sorgt vor allem der gestrige Bruch des Erholungstrends seit Anfang Juni (akt. bei 1,2443 USD), wodurch die jüngste Atempause übergeordnet als (abwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden muss. Diese Weichenstellung stellt unmittelbar die horizontale Haltezone aus dem Tief vom Herbst 2008 und dem bisherigen Jahrestief bei 1,2328/2286 USD zur Disposition. Muss auch diese Bastion aufgegeben werden, droht sogar ein Wiedersehen mit dem Sechs-Jahres-Tief vom Juni 2010 bei 1,1875 USD. Für Gegenwind sorgt zudem der an dieser Stelle bereits vielfach angeführte US-Präsidentschaftszyklus. Auf dem Weg zum zyklischen EUR-Tief, das regelmäßig knapp vor dem eigentlichen US-Wahltermin ausgeprägt wird, gerät die Einheitswährung häufig im Juli nochmals unter Druck. Übergeordnet hat der Euro zur US-Valuta solange einen schweren Stand, wie eine Rückeroberung des alten Aufwärtstrends seit 2001 (auf Wochenbasis akt. bei 1,2887 USD) auf sich warten lässt.
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