HSBC: EUR/USD (weekly) - Reif für die Aufwärtsreaktion?
Reif für die Aufwärtsreaktion?
Der Euro hatte im Vergleich zum US-Dollar keinen guten Jahresauftakt. Gemäß verschiedener Zyklen – vor allem der US-Präsidentschaftszyklus, demzufolge Wahljahre traditionell „pro Greenback“ ausfallen – lassen im Jahresverlauf weiteren Gegenwind erwarten. Im taktischen Bereich gehen wir kurzfristig aber davon aus, dass der Euro mit 1,2623 USD sein Verlaufstief zunächst einmal gesehen hat. So findet die europäische Valuta derzeit besonders durch den langfristigen Aufwärtstrend seit Juli 2001 (akt. bei 1,2655 USD) einen sehr soliden Halt. Für eine Aufwärtsreaktion spricht zudem die divergente Entwicklung wie sie aktuell MACD und Stochastik im Tagesbereich signalisieren. Das sehr viel gewichtigere Argument liefern u. E. aber die rekordhohen spekulativen EUR-Shortpositionen. Wie die jüngsten CFTC-Daten zeigen, waren die Spekulanten seit 1999 niemals „negativer“ gegenüber dem Euro eingestellt als aktuell, was wir als klaren Kontraindikator werten. Vor diesem Hintergrund bildet der o. g. Aufwärtstrend eine interessante Basis für eine technische Reaktion in Richtung des Oktobertiefs bei 1,3144 USD dar. Aufgrund des angesprochenen zyklischen Gegenwinds ist im Anschluss allerdings mit weiteren Nackenschlägen zu rechnen.
EUR/USD (weekly)

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Der Euro hatte im Vergleich zum US-Dollar keinen guten Jahresauftakt. Gemäß verschiedener Zyklen – vor allem der US-Präsidentschaftszyklus, demzufolge Wahljahre traditionell „pro Greenback“ ausfallen – lassen im Jahresverlauf weiteren Gegenwind erwarten. Im taktischen Bereich gehen wir kurzfristig aber davon aus, dass der Euro mit 1,2623 USD sein Verlaufstief zunächst einmal gesehen hat. So findet die europäische Valuta derzeit besonders durch den langfristigen Aufwärtstrend seit Juli 2001 (akt. bei 1,2655 USD) einen sehr soliden Halt. Für eine Aufwärtsreaktion spricht zudem die divergente Entwicklung wie sie aktuell MACD und Stochastik im Tagesbereich signalisieren. Das sehr viel gewichtigere Argument liefern u. E. aber die rekordhohen spekulativen EUR-Shortpositionen. Wie die jüngsten CFTC-Daten zeigen, waren die Spekulanten seit 1999 niemals „negativer“ gegenüber dem Euro eingestellt als aktuell, was wir als klaren Kontraindikator werten. Vor diesem Hintergrund bildet der o. g. Aufwärtstrend eine interessante Basis für eine technische Reaktion in Richtung des Oktobertiefs bei 1,3144 USD dar. Aufgrund des angesprochenen zyklischen Gegenwinds ist im Anschluss allerdings mit weiteren Nackenschlägen zu rechnen.
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