Jetzt aber!Zum wiederholten Mal kratzt der EuroStoxx50 an den entscheidenden charttechnischen Hürden: Nach dem Bruch des dominierenden Abwärtstrends seit dem Jahr 2007 (akt. bei 2.475 Punkten) sehen wir als solche die Kombination aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 2.591 Punkten) und den letzten Verlaufshochs bei 2.605/11 Punkten an. Gelingt den europäischen Standardwerten der Befreiungsschlag per Wochenschlusskurs, wäre gleichzeitig die seit Herbst 2011 andauernde Bodenbildung abgeschlossen. Aus einer erfolgreichen unteren Umkehr lässt sich immerhin ein Test der horizontalen Barrieren bei rund 3.000 Punkten ableiten. Rückenwind kommt derzeit von Seiten des trendfolgenden MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren ist. Im Erfolgsfall dürfte auch die lange Phase der Underperformance des EuroStoxx50 im Vergleich zu einer ganzen Reihe von anderen internationalen Aktienindizes (z. B. zum DAX) zu Ende gehen, was auch der Ratiochart zwischen beiden Aktienbarometern durch die Ausprägung einer potentiellen Keilformation dokumentiert.
EURO STOXX 50-Kursindex (Weekly)

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