HSBC: Euro-BUND-Future (Daily) - Schiebezone als Orientierungshilfe
Schiebezone als Orientierungshilfe
Im bisherigen Wochenverlauf tritt der Euro-BUND-Future auf hohem Niveau auf der Stelle. Interessant ist aktuell der Blick auf den Stundenchart des Rentenbarometers, wo sich die skizzierte Seitwärtsbewegung im übergeordneten Zeitfenster in einer klassischen Tradingrange niederschlägt. Die jüngsten beiden Hochs bei 143,47/48 stecken dabei die obere Begrenzung ab, während auf der Unterseite das Ende der Schiebezone durch die Tiefpunkte bei 143,03/142,98 definiert wird. Grundsätzlich legt ein solches Konsolidierungsmuster eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall nahe. Allerdings mahnen diverse Indikatoren aktuell davor, dass die Bäume kurzfristig nicht mehr in den Himmel wachsen. So bestätigen weder RSI noch MACD derzeit die jüngsten Hochs durch entsprechende Indikatorenpendants. Bei beiden Indikatoren liegt sogar eine doppelte, negative Divergenz vor! Vor diesem Hintergrund dürfte ein Abgleiten unter die Marke von rund 143 den Auftakt zu einer kleinen Verschnaufpause markieren. Die Betonung liegt dabei aber eindeutig auf „klein“, denn übergeordnet müssten sich Renteninvestoren erst dann Sorgen machen, wenn die Kombination aus der 200-Tages-Linie und der 38-Perioden-Glättung (akt. bei 141,42/39) unterschritten wird.
Euro-BUND-Future (Daily)

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Im bisherigen Wochenverlauf tritt der Euro-BUND-Future auf hohem Niveau auf der Stelle. Interessant ist aktuell der Blick auf den Stundenchart des Rentenbarometers, wo sich die skizzierte Seitwärtsbewegung im übergeordneten Zeitfenster in einer klassischen Tradingrange niederschlägt. Die jüngsten beiden Hochs bei 143,47/48 stecken dabei die obere Begrenzung ab, während auf der Unterseite das Ende der Schiebezone durch die Tiefpunkte bei 143,03/142,98 definiert wird. Grundsätzlich legt ein solches Konsolidierungsmuster eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall nahe. Allerdings mahnen diverse Indikatoren aktuell davor, dass die Bäume kurzfristig nicht mehr in den Himmel wachsen. So bestätigen weder RSI noch MACD derzeit die jüngsten Hochs durch entsprechende Indikatorenpendants. Bei beiden Indikatoren liegt sogar eine doppelte, negative Divergenz vor! Vor diesem Hintergrund dürfte ein Abgleiten unter die Marke von rund 143 den Auftakt zu einer kleinen Verschnaufpause markieren. Die Betonung liegt dabei aber eindeutig auf „klein“, denn übergeordnet müssten sich Renteninvestoren erst dann Sorgen machen, wenn die Kombination aus der 200-Tages-Linie und der 38-Perioden-Glättung (akt. bei 141,42/39) unterschritten wird.
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