18.01.2013 09:49
Bewerten
 (0)

HSBC: Euro-BUND-Future (Daily) - Wie gewonnen, so zerronnen

Wie gewonnen, so zerronnen
Unsere vorsichtige Grundhaltung in Bezug auf den Euro-BUND-Future hat sich gestern ausgezahlt. So gelang der entscheidende Befreiungsschlag auf der Oberseite mit einem Sprung über die nächsten Widerstände in Form der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,57) und des Hochs vom 9. Januar bei 143,77 erneut nicht. Vielmehr musste das Rentenbarometer im Tagesverlauf spürbare Kursverluste hinnehmen und geriet dabei in den Dunstkreis des wichtigen Haltebereichs aus der 200- und der 90-Tages-Glättungslinie (akt. bei 142,53/21) sowie dem Haussetrend seit Mitte September (akt. bei 142,17) Diese Zone ist von Bedeutung, würde ein Unterschreiten doch einen Test der entscheidenden Unterstützungsmarken bei rund 140 implizieren. Vor einem solchen Szenario mahnen weiterhin die technischen Indikatoren. So hat der Stochastik zwar ein neues Kaufsignal generiert, dieses droht aber direkt wieder negiert zu werden. Bei den Trendfolgern überwiegen zudem die negativen Vorzeichen. Die Rentenbullen hoffen dagegen auf eine Stabilisierung im Bereich der angeführten Unterstützungen. Die Gefahr vor mittelfristig niedrigeren Kursnotierungen wäre indes erst gebannt, wenn der alte Abwärtstrend seit dem Allzeithoch vom Juni 2012 (akt. bei 144,11) überwunden würde.


Euro-BUND-Future (Daily)


Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von HSBC Trinkaus.
Hier können Sie sich zum kostenlosen Newsletter anmelden.
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Wall Street geschlossen -- Deutsche Bank dampft Handel mit Gold und Silber ein -- Aufspaltungsforderung - Was Europa von Google will -- Infineon, BASF, Amazon, Google im Fokus

Juncker will keine Strafen für EU-Haushaltssünder. Berlin und Paris für stärkere Regulierung von Internetfirmen. Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry. Opec befeuert Ölpreisverfall. GDL-Chef zeigt sich kampfbereit. Infineon leidet unter herausforderndem Marktumfeld. E.ON verkauft Spanien-Geschäft für 2,5 Milliarden Euro. Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt und steigt. Draghi: EZB zu weiteren Maßnahmen bereit.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?