Mit klassischem KonsolidierungsmusterAusgehend vom zyklischen Tief von Anfang März 2009 bei 4,12 EUR gelang es der Gildemeister-Aktie, einen stabilen Aufwärtstrendkanal zu etablieren, dessen untere Begrenzung aktuell bei 11,55 EUR verläuft. Interessant ist dabei, dass das Papier sich im Rahmen des beschriebenen Haussetrends mit einer mittlerweile gut 2-jährigen Konsolidierungsphase konfrontiert sieht. Durch die charttechnische Brille betrachtet, vollzieht sich das Kräftesammeln nach der ersten dynamischen Aufschwungphase als klassische Dreiecksformation (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund lässt der Bruch des seit Mai 2011 bestehenden, untergeordneten Abwärtstrends (akt. bei 14,56 EUR) – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung des o. g. Konsolidierungsmusters – die Ampel wieder auf „grün“ springen. Perspektivisch rückt nun das zyklische Hoch vom Mai 2011 bei 17,63 EUR wieder auf die Agenda, wobei auf dem Weg dorthin das bisherige Jahreshoch bei 15,62 EUR ein wichtiges Etappenziel markiert. Konstruktiv ist derzeit auch der MACD zu interpretieren, der jüngst auf seiner Signallinie aufgesetzt hat, aber sofort wieder nach oben abdrehte („bearish failure“). Als Absicherung für neue Longpositionen bietet sich die 38-Wochen-Linie (akt. bei 13,49 EUR) an.
Gildemeister (Weekly)

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