„False break“ als ChanceBei der HeidelbergCement-Aktie dominiert derzeit unverändert der Abwärtstrends seit Mai 2011 (akt. bei 42,74 EUR). Vor diesem Hintergrund dürften sich eine ganze Reihe von Marktteilnehmer vor den jüngsten charttechnischen Nackenschlägen in Form einer Erosion der Bastion aus einem Fibonacci-Level (39,70 EUR), den Tiefs bei 39,57/36 EUR sowie den Glättungslinien der letzten 200 Tage bzw. Wochen (akt. bei 39,90/38,71 EUR) gefürchtet haben. Doch genau darin liegt der Charme der derzeitigen Konstellation, denn letztlich könnte sich der Bruch des Aufwärtstrends seit Anfang Oktober 2011 (akt. bei 39,56 EUR) genauso wie das Doppeltop der letzten beiden Monate (siehe Chart) als Fehlausbruch auf der Unterseite erweisen. Da versagende Kursmuster regelmäßig von einem dynamischen Bewegungsimpuls in die entgegengesetzte Richtung abgelöst werden, definieren wir einen Anstieg über die o. g. 200-Tages-Linie als Signalgeber für einen erneuten Anlauf auf den eingangs erwähnten Baissetrend. Um das Pendel dagegen nicht doch noch zugunsten der Bären ausschlagen zu lassen, gilt es fortan, das Tief vom vergangenen Freitag bei 38,41 EUR nicht mehr zu unterschreiten.
HeidelbergCement (Daily)

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