Nicht aufzuhalten„Auf zu neuen Höhen“ und „läuft wie ein Schweizer Uhrwerk“ waren die Schlagworte, mit denen wir die Entwicklung der Kabel Deutschland-Aktie im vergangenen Jahr auf den Punkt brachten (siehe „Daily Trading“ vom 2. Juli sowie 25. September). Spätestens dank des erneuten Kursplus von rund 23 % in diesem Jahr übertrifft das Papier inzwischen alle Erwartungen. Dennoch sollten Anleger in Sinne des „the trend is your friend“ am Ball bleiben. Auf der Oberseite definiert das Allzeithoch von Mitte Februar bei 72,75 EUR die letzte wirklich nennenswerte Hürde, bevor sich im „uncharted territory“ nur noch Fibonacci-Projektionen – abgeleitet aus der jüngsten Verschnaufpause – z. B. bei 75,18 EUR ermitteln lassen. Die Aktie ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass, wenn ein Trend einmal ins Laufen kommt, das Stoppmanagement an Bedeutung gewinnt. In diesem Sinne wäre ein Rückfall in den seit Juni 2012 bestehenden Haussetrendkanal (obere Begrenzung akt. bei 67,91 EUR) ein erstes Warnsignal. Schwerer würde ein Unterschreiten des jüngsten Korrekturtiefs bei 66,38 EUR wiegen. Versehen mit einem Stopp auf diesem Level können Anleger getrost abwarten, wie weit der etablierte Aufwärtstrend tatsächlich tragen wird.
Kabel Deutschland (Daily)

Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von HSBC Trinkaus.
Hier können Sie sich zum kostenlosen Newsletter anmelden.
Wichtige Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte
Rechtliche Hinweise