Langfristtrends unter Druck Durch die aktuellen Kursverluste droht der Lufthansa-Aktie aktuell der Bruch des seit September 1992 bestehenden übergeordneten Auf- wärtstrends (akt. bei 8,72 EUR). Ein Unterschreiten dieser Trendlinie müsste als besonders signifikant angesehen werden, wenn gleichzeitig die während der letzten Dekade herausgebildete Dreiecksformation nach unten verlassen wird. Als untere Formationsbegrenzung fungiert dabei der Haussetrend seit März 2003 (akt. bei 8,38 EUR; siehe Chart). Vor diesem Hintergrund gilt es, einen Bruch der beiden angeführten Trendlinien unbedingt zu verhindern! Ansonsten müssen Investoren ein Wiedersehen mit dem 19-Jahres-Tief von 2003 bei 6,63 EUR einkalkulieren. Auf dem Weg in diese Region dienen die Tiefpunkte aus den Jahren 2001 und 2009 bei 7,85/7,73 EUR wohl lediglich als Etappenziel. Dass der Druck auf die o. g. Schlüsselunterstützungen hoch bleiben dürfte, signalisieren diverse trendfolgende Indikatoren. So ist der MACD in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „short“ positioniert. Um dagegen von einer nachhaltigen Stabilisierung sprechen zu können, ist ein Sprung über das jüngste „swing high“ bei 11,38 EUR vonnöten.
Lufthansa AG (monthly)

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