Hommage an W.D. GannIm Anschluss an die Ausprägung eines Dreifachtopps hatte der S&P500 zuletzt mit Kursrückgängen zu kämpfen. Die gute Nachricht ist an dieser Stelle, dass das rechnerische Abschlagspotential aus diesem Umkehrmuster von rund 50 Punkten inzwischen längst ausgeschöpft wurde. Doch nicht nur dieser Umstand macht aktuell Mut. Auch die Methoden, die auf W.D. Gann zurückgehen, legen aktuell die Ausbildung eines zyklischen Tiefs nahe. Da die Gann-Theorie an dieser Stelle normalerweise nicht den ganz großen Raum einnimmt, wollen wir heute im Rahmen eines kleinen „Specials“ auf diese Thematik eingehen. Gemäß der Lehre von Gann müssen Preis und Zeit stets im Einklang zueinander stehen. Genau diesem Grundprinzip scheinen die amerikanischen Standardwerte derzeit zu gehorchen. Zweifelsfrei definiert beispielsweise das Tief von Anfang Oktober 2011 bei 1.075 Punkten ein wichtiges Markttief. Unterstellt man – wie Gann es vereinfachend tat –, dass jeder Monat 30 Tage hat, so vergingen fast punktgenau 180 Tage bis zum Hoch von Anfang April 2012 bei 1.422 Punkten. Weitere 60 Tage zogen ins Land, ehe Anfang Juni bei 1.267 Punkten die Basis für die dynamische Sommerrally gelegt wurde (für weitere Verhältnisse siehe Chart).
S&P 500® (Daily)

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