Hommage an W.D. Gann – zum Zweiten!Dank dieser zeitlichen Abfolge ist eine Basisannahme der Gann-Theorie erfüllt, wonach sich Preisbewegungen auf der Zeitachse durch Drittelung und Achtelung sowie den entsprechenden Vielfachen bzw. Verhältnissen der Zykluslänge von 360 Tagen erklären lassen. Am aktuellen Rand fällt auf, dass erneut exakt 60 Tage seit dem bisherigen Jahreshoch vom 14. September bei 1.475 Punkten vergangenen sind. Die Voraussetzungen für einen potentiellen Marktwendepunkt sind also gegeben. Allerdings ist der Markt erst dann in der Balance, wenn Preis und Zeit in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen. Das scheint in der aktuellen Chartkonstellation der Fall zu sein: Das jüngste Tief bei 1.353 Punkten ist rund 90 Punkte oberhalb des Junitiefs anzusiedeln und auch die jüngste Atempause seit dem o. g. Jahreshoch brachte (bisher) eine Korrektur um gut 120 Punkte, so dass derzeit auf der Preisachse ein ähnlicher Gleichklang wie auf der Zeitschiene vorliegt. Per Saldo ist also eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine untere Umkehr beim S&P 500 gegeben. Um zu einer „sicheren“ Prognose zu gelangen, sollen im nächsten Schritt noch andere Verfahren der Technischen Analyse herangezogen werden.
S&P 500® (Daily)

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