Fragil, fragil…In eine gefährliche Ausgangslage hat sich die Stada-Aktie derzeit manövriert: Während übergeordnet ohnehin unverändert der im Sommer 2008 etablierte Baissetrend (akt. bei 24,53 EUR) dominiert, wurde jüngst zudem eine „bearishe“ Flagge nach unten aufgelöst. Da gleichzeitig auch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 22,97 EUR) unterschritten und möglicherweise eine Auffächerung diverser Haussetrends mit dem Bruch der dritten Aufwärtstrendlinie (akt. bei 23,28 EUR) endgültig abgeschlossen wurde (siehe Chart), erscheint die Auflösung des angeführten Kursmusters nochmals in einem deutlich schlechteren Licht. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger einen Test der jüngsten Tiefs zwischen 21,81 EUR und 20,93 EUR einkalkulieren, deren unterstützender Charakter durch das 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Erholungsimpulses von Herbst 2011 bis August 2012 (21,75EUR) unterstrichen wird. Im Bereich dieser Haltezone wird es dann endgültig ernst: Schließlich würde ein Abgleiten unter diese Bastion eine multiple Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen, aus der sich immerhin ein rechnerisches Abschlagspotential von gut 5 EUR ableiten ließe.
STADA Arzneimittel (Weekly)

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