HSBC: Silber (Quarterly) - Riesige Untertassenformation?
Riesige Untertassenformation?
Blickt man bezüglich des Silberpreises in die ganz „große Glaskugel“, so drängt sich langfristig auf Sicht der nächsten drei bis fünf Jahre die Frage auf, ob die beiden Kursspitzen von 1980 und 2011 bei rund 50 USD zusammen mit der dazwischen liegenden Kursaktivität nicht eine riesige Untertassenformation bilden (siehe Chart). Eine Grundannahme der Technischen Analyse geht davon aus, dass sich die Geschichte zwar nicht eins zu eins wiederholt, sie sich aber am Ende aller Tage zumindest reimt. In diesem Zusammenhang sei an die „kleinere“ Untertasse von 1983 bis ins Jahr 2007 erinnert, die seinerzeit die Silberrally bis rund 50 USD zusätzlich befeuerte. Allerdings haben solche „rounding bottom“-Formationen eine unschöne Angewohnheit: Sie neigen regelmäßig dazu vor dem Abschluss des Tassenmusters nochmals einen Henkel auszuprägen. Der Rückschlag des Jahres 2008 sorgte beim kleineren Pendant exakt für die Ausprägung dieses Phänomens. Sollte sich die Geschichte tatsächlich reimen, dann entstünde beim Silber oberhalb der beiden Hochs bei rund 50 USD nochmals ein prozyklisches Kaufsignal, denn aus der Höhe der dann geschlossenen Untertassen ließen sich langfristig knapp dreistellige Notierungen rechtfertigen.
Silber (Quarterly)

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Rechtliche Hinweise
Blickt man bezüglich des Silberpreises in die ganz „große Glaskugel“, so drängt sich langfristig auf Sicht der nächsten drei bis fünf Jahre die Frage auf, ob die beiden Kursspitzen von 1980 und 2011 bei rund 50 USD zusammen mit der dazwischen liegenden Kursaktivität nicht eine riesige Untertassenformation bilden (siehe Chart). Eine Grundannahme der Technischen Analyse geht davon aus, dass sich die Geschichte zwar nicht eins zu eins wiederholt, sie sich aber am Ende aller Tage zumindest reimt. In diesem Zusammenhang sei an die „kleinere“ Untertasse von 1983 bis ins Jahr 2007 erinnert, die seinerzeit die Silberrally bis rund 50 USD zusätzlich befeuerte. Allerdings haben solche „rounding bottom“-Formationen eine unschöne Angewohnheit: Sie neigen regelmäßig dazu vor dem Abschluss des Tassenmusters nochmals einen Henkel auszuprägen. Der Rückschlag des Jahres 2008 sorgte beim kleineren Pendant exakt für die Ausprägung dieses Phänomens. Sollte sich die Geschichte tatsächlich reimen, dann entstünde beim Silber oberhalb der beiden Hochs bei rund 50 USD nochmals ein prozyklisches Kaufsignal, denn aus der Höhe der dann geschlossenen Untertassen ließen sich langfristig knapp dreistellige Notierungen rechtfertigen.
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