DARMSTADT (Dow Jones)--Der Darmstädter Regionalversorger HEAG Südhessische Energie AG (HSE) hat den Ausstieg aus Verhandlungen über eine Beteiligung an einem Erwerberkonsortium für die E.ON-Stadtwerkeholding Thüga bestätigt. Im Verlauf der Gespräche seien zu viele Meinungsverschiedenheiten aufgetaucht, erklärte der HSE-Vorstandsvorsitzende Albert Filbert auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Darmstadt.
Details und Gründe wollte Filbert nicht nennen. Allerdings habe die Frage eines mögliches Kaufpreises zu keinem Zeitpunkt eine Rolle gespielt, sagte der Vorstandschef.
HSE hatte nach Informationen von Dow Jones Energy Daily über einen Einstieg mit 10% bei der von E.ON zum Verkauf gestellten Thüga verhandelt. Der HSE-Aufsichtsrat favorisiert allerdings stattdessen den Rückerwerb der von der Thüga momentan gehaltenen HSE-Anteile (40%) durch das Unternehmen.
Wie Filbert mitteilte, ist der Bilanzgewinn des Regionalversorgers im vergangenen Jahr auf 41,5 Mio EUR im Vergleich zu 39,7 Mio EUR im Vorjahr gestiegen. Die Umsatzerlöse kletterten auf rund 1,25 Mrd EUR von zuvor 1,03 Mrd EUR. Die Rückstellungen für die von der Bundesnetzagentur geplante Mehrerlösabschöpfung von Netzentgelten aus der ersten Regulierungsperiode bezifferte Filbert auf "etwas über" 30 Mio EUR.
-Von Klaus Hinkel, Dow Jones Energy Daily, ++49 (0) 69 297 25 103,
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July 02, 2009 12:51 ET (16:51 GMT)
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