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03.02.2012 15:42

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Der beste Start seit 1975


Vor zwei Wochen erklärten wir an dieser Stelle, dass in den kommenden Wochen – aus technischer Sicht – die Entscheidung fallen würde...

... in welche Richtung sich die Aktienmärkte entwickeln würden. Die Entscheidung scheint (zunächst) gefallen zu sein: DAX® (Perfomance-)-, MDAX®-, Nasdaq100®-, Hang Seng® China Enterprise Index sowie zahlreiche andere Aktienbarometer rund um den Globus haben in den zurückliegenden Tagen ihre jeweiligen Widerstandsmarken aus dem Herbst 2011 überwunden und marschieren mit großen Schritten weiter aufwärts. Dem DAX® (Perfomance-) Index gelang mit einem Zugewinn von 9,5 Prozent im Januar sogar der beste Start seit 1975. Hier sei allerdings angemerkt, dass der DAX® (Performance-) Index erst seit 1988 eingeführt wurde. Entwicklungen vor der Einführung sind somit Rückrechnungen. Darüber hinaus gab es eine Reihe weiterer Überraschungen in dieser Woche:

Indexstar der zurückliegenden Handelstage war erneut der griechische FTSE/ASE20-Index mit einem Zuwachs von 7,47 Propzent. Darüber hinaus präsentierten sich in der Beobachtungszeit von 27.1 bis zum 3.2.2011 (10 Uhr) osteuropäische Indizes wie der Belex15-Index, Serbien® Traded Index und Ukranian® Traded Index mit einem Plus zwischen 4,05 und 7,75 Prozent überdurchschnittlich gut. Zwar war der Anstieg deutscher Barometer etwas bescheidener. Ein Plus beim DAX® (Performance-) Index von 2,15 Prozent sowie jeweils knapp 3 Prozent beim SDAX®, MDAX® und DivDAX® (Performance-) Index können sich dennoch sehen lassen. Einige Indizes wollen sich von der Euphorie noch nicht anstecken lassen. So pendeln der EURO STOXX50 und der japanische Nikkei225 seit Wochen in einer engen Bandbreite. Zu den größten Verlierern unter den Länderbarometern zählten erneut Short-Indizes wie der Short CECE®, Short RDX® und Short TecDAX® (Performance-) Index.

Eine Auswertung der HypoVereinsbank onemarkets von rund 350 Sektorindizes zeigt ein breites Feld von Gewinnern. Den deutlichsten Anstieg vollzog der CECE® Health Care-Index mit einem Plus von 8,84 Prozent. Der Solactive® Rare Earth Performance Index und der NYSE Arca Airlines schafften es mit Zugewinnen von jeweils knapp 5,5 Prozent in der zweiten Woche in Folge unter die 15 besten Sektorbarometer. Neu unter die Top15 ist unter anderem der Global Shipping Return-Index mit einem Kursgewinn von 4,2 Prozent. Damit summiert sich das Plus des Index seit dem Tiefstand am 24. November auf über 25 Prozent.

Im Jahr 2011 verlor das Barometer zeitweise über 42 Prozent. Der Index enthält 30 Unternehmen, die in erster Linie Öl, Flüssiggas, Container und Massengüter transportieren. Befürchtungen einer erneuten Rezession in den USA und eines deutlichen Wachstumsrückgangs in China brachte Frachtraten zuletzt stark unter Druck. Inzwischen haben Schiffsbetreiber reagiert und Kapazitäten vom Markt genommen. In der vergangenen Woche kündigten einige chinesische Konzerne gar Preiserhöhungen an. Eine nachhaltige Wende bei den Frachtraten ist zwar noch nicht in Sicht. Dennoch stehen die Aktien unter Dampf.

Für risikofreudigere Anleger bietet der Einstieg in den LevDAX® x2 (TR) Index überdurchschnittliche Gewinnchancen. Während der DAX® (Performance-) Index im Beobachtungszeitraum um 2,15 Prozent zulegte, stieg der LevDAX® x2 (TR) Index um 4,25 Prozent. Bei dem Barometer ist ein Hebel von zwei eingebaut. Eine Bewegung im DAX® (Performance-) Index wird also von LevDAX® x2 (TR) Index doppelt nachvollzogen – sowohl bei steigenden als auch bei fallenden. Der Hebel wird täglich angepasst, so dass LevDAX® x2 (TR) immer die zweifache Performance bezogen auf den Schlussstand des Vortages erzielt. Sollte der Index jedoch fallen, verliert auch der LevDAX® x2 (TR) Index doppelt.

Stand: Kurse vom Freitag, 03. Februar 2012 (10 Uhr)

Dominik Auricht befasst sich im Bereich Corporate & Investment Banking der UniCredit mit der strategischen Entwicklung von strukturierten Anlageprodukten unter der Marke HypoVereinsbank onemarkets: Zertifikate, Anleihen und Fonds. www.onemarkets.de
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH i.G. übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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