07.11.2012 12:20
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Commerzbank: Bis zu 6.000 Stellen in Gefahr?

Härterer Sparplan
Bei der Commerzbank reißen vor der Präsentation ihrer neuen Strategie die Spekulationen um den erwarteten Stellenabbau nicht ab.
Das Institut werde an diesem Donnerstag härtere Sparpläne verkünden als bislang vermutet, schreibt die Wochenzeitung "Zeit" laut Vorabmeldung von Mittwoch. Diesen Plänen könnten insgesamt 5.000 bis 6.000 Stellen zum Opfer fallen. Nach Informationen des Blattes will die teilverstaatlichte Bank bis 2016 quer durch den Konzern Kosten in Milliardenhöhe einsparen. Die Commerzbank wollte den Bericht nicht kommentieren.

    Eine genaue Zahl für den Stellenabbau werde der Vorstand zwar nicht nennen, da zunächst Gespräche mit Arbeitnehmervertretern anstünden, schreibt die "Zeit". Rund 10 Prozent der derzeit 56.000 Beschäftigten stünden aber zur Disposition, berichtete das Blatt unter Berufung auf "Kenner". Zuletzt war lediglich über den Abbau von 1.000 bis 1.800 Stellen im Privatkundengeschäft spekuliert worden, in dem die Bank mit Gewinnrückgängen zu kämpfen hat. Laut "Zeit" sollen viele Stellen zusätzlich auch in zentralen Verwaltungsabteilungen wegfallen.    

  Konkret benennen will die Commerzbank laut Bericht die Eigenkapitalrendite, die der Konzern 2016 erreichen will. Zum anderen sollen Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe verkündet werden, die dem Privatkundengeschäft im Internet und mobil auf die Sprünge helfen sollen.

FRANKFURT/HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG

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