EMFIS.COM - Hongkong 22.02.2011 Durchgängig rote Vorzeichen gab es heute auch an der
Börse Hongkong, wo der Hang Seng Index um 2,1 Prozent nach unten ging. Wie auch an den übrigen asiatischen Börsen belasteten in erster Linie die Unruhen in Libyen und die in Folge dessen deutlich gestiegenen Ölnotierungen.
Die hohen Ölpreise fachten die im chinesischen Raum ohnehin schon virulenten Inflationssorgen weiter an, und sorgten unter anderem bei den
Aktien der Fluggesellschaften für herbe Kursverluste.
Air China etwa rutschten um 7,0 Prozent und
China Eastern Airlines um 4,1 Prozent ab; die
Aktie von
Cathay Pacific Airways fiel um 5,1 Prozent. Daneben wurden die Auto- und Konsumwerte gemieden, was
Geely Automobile um 3,1 Prozent und Dongfeng Motor um 5,2 Prozent nach unten brachte; China Resources Enterprises verloren 2,9 Prozent und Belle International 3,0 Prozent. Im Gegenzug konnten aber nur wenige Rohstoffwerte von den gestiegenen Öl- und Goldpreisen profitieren.
CNOOC immerhin stiegen um 1,3 Prozent; Real
Gold Mining legten 1,8 Prozent und Zhaojin Mining 4,8 Prozent zu. Die Aktie des E-Commerce-Riesen Alibaba.com brach um 8,6 Prozent ein, nachdem der CEO des Konzerns wegen Ermittlungen gegen das Unternehmen zurückgetreten war. Der Titel des Konkurrenten
Tencent Holding verlor 4,0 Prozent an Wert.