Hannover (aktiencheck.de AG) - Die Hannover Rückversicherung AG (Hannover Rück) (Hannover Rueckversicherung) hat dem Kapitalmarkt erneut eine Beteiligung an (Natur-) Katastrophenrisiken ermöglicht. Dies teilte der Rückversicherungskonzern am Donnerstag mit.
Demnach wurde die Schutzdeckung ("K-Zession"), ein proportionales Retrozessionsprogramm, um 20 Mio. US-Dollar auf 350 Mio. US-Dollar erhöht. Die Platzierung verlief dabei nach Aussage des Konzerns äußerst erfolgreich, da auslaufende Anteile konnten durch erhöhte Nachfrage - auch von neuen Investoren - überkompensiert werden konnten.
"Mit der Transaktion haben wir unser traditionelles Schutzdeckungsprogramm ergänzt, mit dem wir uns gegen Spitzenrisiken, wie beispielsweise Natur¬katastrophen, absichern", sagte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin. "Bei einem normalen Verlauf des abgesicherten Portefeuilles profitieren unsere Anleger von äußerst attraktiven Renditen. Zudem diversifizieren sie ihr eigenes Portefeuille und schließen die bei anderen Kapitalmarktprodukten üblichen Zinsrisiken aus."
Wie es weiter heißt, wurde die Transaktion weltweit bei institutionellen Investoren platziert und ist vollständig besichert. Die Zessionsrate beträgt rund 37 Prozent und bezieht sich auf ein Portefeuille aus nichtproportionalen Rückversicherungsverträgen der sechs Hauptzonen für Katastrophenrisiken sowie auf die Luftfahrt- und Transport- (inklusive Meerestechnik-) Sparten.
Die Aktie der Hannover Rück notiert aktuell mit einem Plus von 1,49 Prozent bei 41,24 Euro. (26.01.2012/ac/n/d)