29.01.2013 09:48
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Wer profitiert vom Aufschwung?

In diesen Tagen trifft sich die Weltelite (vielleicht mit Ausnahme von bedeutenden US- oder chinesischen Vertretern der Politik) einmal mehr im beschaulichen Winterdorf Davos, um ...
... über Probleme und Lösungen dieser Welt zu diskutieren. Interessant dabei ist, dass sich die Stimmung im Vergleich zu den Vorjahren wieder aufhellt. Sieht man einmal von George Soros ab, der nach wie vor die Situation in Europa äußerst kritisch betrachtet, sind die Ausblicke längst nicht mehr so trübe wie sie noch vor ein bis zwei Jahren waren.

Stimmung in der deutschen Wirtschaft steigt

Am Freitag gab das Münchener ifo-Institut den viel beachteten ifo-Geschäftsklimaindex heraus. Dieser klettere nicht nur das dritte Mal in Folge, sondern überraschte auch mit dem Anstieg auf 104,2 Punkte. Kein Wunder, dass der DAX weiter nach oben tendiert und sich mit dem Anstieg am Freitag zunächst aus der lähmenden Bewegung befreien konnte, in welcher er seit dem Jahresauftakt verharrte.

Stimmung weiterhin nicht euphorisch

Sicherlich ein Grund für die Zurückhaltung waren die Quartalszahlen, welche die Unternehmen aktuell vorlegen. Interessanterweise ergibt sich hier aber ein in der Summe positives (wenn nicht gar teilweise überraschend positives) Bild, was ebenfalls zur Festigkeit des Aktienmarktes beiträgt. Schließlich wurden die Erwartungen des einen oder anderen Analysten übertroffen und sorgte damit für weiteren Auftrieb. So richtig scheint die Mehrheit der Akteure dem Braten aber nach wie vor noch nicht zu trauen. Immerhin ist die Stimmung zwar etwas freundlicher geworden, von einem euphorischen Niveau sind wir aber nach wie vor noch klar entfernt. Solange aber die Stimmung verhalten positiv bei weiter steigenden Aktiennotierungen bleibt, besteht noch kein Anlass, die Flinte frühzeitig ins Korn zu werfen. Vielmehr heißt das Motto derzeit weiterhin „the trend is your friend“!

Augen auf bei der Aktienauswahl

Allerdings sollte bei der Auswahl der Titel etwas genauer unterschieden werden. Während beispielsweise eine Volkswagen weiter auf die 200 Euro-Marke zustrebt (Long-Position WKN CT2EYY im Hebelzertifikate-Trader-Depot) oder eine BASF auf ein neues Jahreshoch steigen konnte (Long-Position WKN UU41HB im Hebelzertifikate-Trader-Depot), entzieht sich eine RWE den positiven Vorgaben des Gesamtmarktes völlig (Short-Position WKN CG5AN9 im Hebelzertifikate-Trader-Depot). Wir gehen davon aus, dass diese Tendenzen auch in den kommenden Wochen weiter erkennbar bleiben.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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