20.11.2012 17:07
Bewerten
 (0)

HeidelbergCement-Chef: 'Die Zeit der großen Übernahmen ist vorbei'

    HEIDELBERG (dpa-AFX) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement will auch zukünftig wachsen. "Unser Schwerpunkt bei Investitionen liegt bei Zement in den Schwellenländern", sagte Unternehmenschef Bernd Scheifele am Dienstag. Dabei gehe aber es nicht um Zukäufe, sondern um den Ausbau der Kapazitäten. "Die Zeit von großen Übernahmen ist vorbei." In der Vergangenheit waren Baustoffkonzerne im Geschäft mit Zuschlagsstoffen durch große Übernahmen gewachsen. So hatte HeidelbergCement 2007 den britischen Konkurrenten Hanson für rund 14 Milliarden Euro übernommen.

 

    Ausbauen will Scheifele sein Zementgeschäft vor allem in Asien, aber auch in Afrika. Bis 2013 soll die Kapazität bei Zement schrittweise um 10 Millionen Tonnen erhöht werden. HeidelbergCement setzt bereits mehr als 40 Prozent seines Konzernumsatzes in Schwellenländern um. Fast zwei Drittel des operativen Ergebnis (EBITDA) erwirtschaftet der Konzern in diesen Ländern.

 

    Die Gefahr einer Immobilienblase in Deutschland sieht Scheifele derzeit nicht. "In Deutschland sind wir von einer Immobilienblase weit weg", sagte er. "Bei uns sind Immobilien im internationalen Vergleich noch billig." Der deutsche Wohnungsbau profitiert derzeit vor allem von den niedrigen Bauzinsen. Zudem legen Investoren ihr Geld wegen der Eurokrise zunehmend in Immobilien an. "Sie vertrauen dem Euro nicht", fügte Scheifele hinzu.

 

    Der HeidelbergCement-Chef sieht zukünftig Wachstumschancen für sein Unternehmen in den drei großen Megatrends Bevölkerungsanstieg, Verstädterung und Infrastrukturausbau. Ende September beschäftigtn der Baustoffkonzern weltweit knapp 54.000 Mitarbeiter./mne/he

 

Anzeige

Nachrichten zu HeidelbergCement AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu HeidelbergCement AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
20.03.2017HeidelbergCement SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
17.03.2017HeidelbergCement kaufenDZ BANK
17.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
17.03.2017HeidelbergCement kaufenDZ BANK
16.03.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
22.02.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
21.02.2017HeidelbergCement OutperformBernstein Research
20.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
17.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
16.03.2017HeidelbergCement NeutralJP Morgan Chase & Co.
10.03.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
23.02.2017HeidelbergCement HoldDeutsche Bank AG
20.03.2017HeidelbergCement SellSociété Générale Group S.A. (SG)
17.03.2017HeidelbergCement ReduceCommerzbank AG
16.03.2017HeidelbergCement UnderweightBarclays Capital
16.03.2017HeidelbergCement ReduceKepler Cheuvreux
16.03.2017HeidelbergCement ReduceCommerzbank AG

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für HeidelbergCement AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Commerzbank will wohl Wertpapierabwicklung auslagern -- E.ON will Milliarden am Anleihemarkt aufnehmen -- EVOTEC profitiert von Kooperationen mit Partnern -- Snapchat im Fokus

Morgan Stanley: Teslas Model 3 wird zehnmal sicherer als der Durchschnitt. AURELIUS-Aktien brechen über 30 Prozent ein - Händler: Leerverkäufer attackiert. RWE signalisiert Investoren höhere Ausschüttungen ab 2019. Elon Musk gründet schon wieder ein neues Unternehmen - Mit überraschendem Geschäftsmodell. EnBW macht 1,8 Milliarden Verlust.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
BayerBAY001
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
Allianz840400
EVOTEC AG566480
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Infineon Technologies AG623100
BASFBASF11
SAP SE716460
Siemens AG723610