DAX schließt freundlich -- US-Börsen leicht im Plus -- TUI-Aufsichtsräte wollen mehr Geld -- Daimler, Sky, Telekom, Shell im Fokus
MARKTENTWICKLUNG
- Deutschland
- Europa
- USA
- Asien
Der DAX ging mit einem leichten Verlust in den Freitagshandel und notierte nach den US-Arbeitsmarktdaten leicht im Plus, was zuletzt zu einem Anstieg um 0,3 Prozent auf 7.776 Punkte führte. Fed-Aussagen, wonach das Anleihenkaufprogramm bald enden könnte, belasteten die Kurse zuvor etwas, durch die höhere US-Arbeitslosenquote kam aber sofort wieder Hoffnung auf. Der TecDAX startete im Minus und schloss freundlich um 0,1 Prozent fester bei 855 Punkten. Die im Index enthaltenen Solarwerte profitieren weiterhin von der am Donnerstag bekannt gewordenen Solar-Investition Warren Buffets und legten kräftig zu.
Der Eurostoxx 50 ging mit einem leichten Verlust in den Freitagshandel und notierte am Ende um 0,3 Prozent fester bei 2.709 Zählern. Der offizielle US-Arbeitsmarktbericht sorgte für einen Verlustabbau.
Der Dow Jones kletterte am Freitag um 0,33 Prozent auf 13.435,21 Zähler. Auch der Nasdaq Composite schaffte ein marginales Plus und zog um 0,04 Prozent auf 3.101,66 Punkte an. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht fiel etwas schlechter als erwartet aus - Anleger hatten nach starken ADP-Zahlen auf mehr gehofft. Doch die Daten nehmen ein wenig die Angst vor einer verschärften Geldpolitik der US-Notenbank, die die gestrigen Minutes geschürt hatten.
In Japan fand heute zum ersten Mal in 2013 Handel statt. Der Nikkei 225 konnte somit erst heute das durch den Kompromiss im US-Haushaltsstreit ausgelöste Kursfeuerwerk nachholen und erzielte einen Gewinn von 2,82 Prozent auf 10.688 Zähler. In Hongkong hatte die Ernüchterung dagegen den Hang Seng bereits voll im Griff: der Index ging mit einem Verlust von 0,29 Prozent bei 23.331 Punkten ins Wochenende.
NEWSTICKER
21:45 Uhr: Euro unter 1,31 US-Dollar, Goldpreis mit AbschlägenDer Euro zeigt am Freitag eine festere Tendenz gegenüber seinen Vergleichswährungen. Europaweite Konjunkturdaten standen heute nicht zur Veröffentlichung an. Zur Meldung
21:40 Uhr: Updates zu AIG, Celesio, FMC, Jenoptik, Merck und SolarworldDie Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele. Zur Meldung
20:44 Uhr: Merkel wirbt für SchuldenabbauBundeskanzlerin Angela Merkel hat für den Schuldenabbau geworben. Die Frage sei, "wie viel Zukunft haben wir im Vergleich zu Ländern, die nicht auf Pump leben", sagte Merkel am Freitagabend auf dem Neujahrsempfang der CDU Wilhelmshaven. Zur Meldung
20:40 Uhr: Polens Parlament gegen EU-Frauenquote in UnternehmenDie Abgeordneten des polnischen Parlaments haben gegen den Vorschlag der EU-Kommission für eine Frauenquote in Aufsichtsräten gestimmt. Zur Meldung
20:35 Uhr: 'FAZ' - Nordkorea plant Öffnung für ausländische InvestorenDas kommunistische Nordkorea hat nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" konkrete Pläne für eine wirtschaftliche Öffnung des Landes für ausländische Investoren. Zur Meldung
19:40 Uhr: Ölpreise nach Berg- und Talfahrt im MinusDie Ölpreise haben am Freitag nach einer Berg- und Talfahrt im Minus notiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete am frühen Abend 110,92 US-Dollar. Zur Meldung
19:35 Uhr: Vinci hebt Gewinnprognose 2012 an - Nun in etwa auf Vorjahreshöhe erwartetDer Baukonzern Vinci hat nach der Inkraftsetzung der französischen Steuergesetze seine Gewinnprognose für 2012 angehoben. Zur Meldung
19:30 Uhr: General Motors: Rückruf von 69.000 Lieferwagen und LkwDer amerikanische Automobilhersteller General Motors Co. (GM) muss 69.000 Fahrzeuge zurückrufen. Zur Meldung
18:04 Uhr: TUI-Aufsichtsräte wollen mehr GeldDie Aufseher von Europas größtem Reisekonzern TUI verlangen einen kräftigen Aufschlag bei ihren Vergütungen. Zur Meldung
17:57 Uhr: US-Finanzminister Geithner besteht auf raschen AbgangUS-Finanzminister Tim Geithner besteht laut Medienberichten darauf, bald aus dem Kabinett von Präsident Barack Obama auszuscheiden - trotz der bevorstehenden schwierigen Verhandlungen über eine Erhöhung des Schuldenlimits. Zur Meldung
Bildquellen: gosphotodesign / Shutterstock.com, xxx, Nagy-Bagoly Arpad / Shutterstock.com, PeterFranz / pixelio.de, Energie Burgenland Gruppe, filmfoto / Shutterstock.com, iStock/JacobH


