aktualisiert: 05.04.2013 22:28

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Schlechte US-Arbeitsmarktdaten schicken DAX in den Keller -- Dow am Ende nur knapp im Minus -- Deutsche erwarten Zuspitzung der Euro-Krise -- Apple, Air Berlin, Facebook im Fokus

S&P bestätigt Großbritanniens Spitzenbonität. Süddeutsche lehnt Herausgabe der Daten über Steueroasen ab. Nur minimales Wirtschaftswachstum in der Eurozone erwartet. Daimler steigert Absatz. Sorgen um Vogelgrippe drücken Lufthansa-Aktien tief ins Minus. DAX-Dividenden trotz Streichungen so hoch wie nie.

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Der DAX ging am Freitag mit einem kräftigen Minus von 2,03 Prozent bei 7.658,75 Punkten aus dem Handel (Late-Dax). Der US-Arbeitsmarktbericht für den März fiel deutlich schlechter aus als erwartet und drückte auf die Stimmung der Anleger. Auch der TecDAX verbuchte einen herben Verlust von 2,1 Prozent und fiel auf 903,5 Punkte.
Der Eurostoxx 50 setzte am Freitag seine Verlustserie vom Vortag fort und schloss mit einem deutlichen Minus von 1,4 Prozent bei 2.585,5 Punkten. Schwache US-Arbeitsmarktdaten vergifteten die Stimmung der Anleger.
Es war eine herbe Enttäuschung, doch die US-Anleger haben sie ganz gut weggesteckt: Der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht aus Amerika hat für März einen miserablen Stellenzuwachs ausgewiesen. Während Experten mit 200.000 neuen Jobs gerechnet hatten, kamen lediglich 88.000 Menschen neu in Lohn und Brot. So ging es mit den Aktien denn auch abwärts, doch verglichen mit den europäischen Aktienmärkten - der Eurostoxx 50 verlor 1,4 Prozent - hielten sich die Indizes noch ganz gut. Denn schwache Arbeitsmarktdaten stehen auch für ein Fortführen der Politik des billigen Geldes - gut für Aktien. Der Dow Jones verlor schließlich 0,3 Prozent auf 14.565. Der S&P 500 stieg um 0,4 Prozent ab auf 1.553 Punkte. Der Nasdaq fiel um 0,7 Prozent auf 3.204 Punkte.
Nach deutlichen Gewinnen am Vortag hat sich der japanische Aktienmarkt zum Wochenschluss abermals stärker gezeigt. Der Leitindex Nikkei 225 legte kräftig zu und ging bei 12.833,64 Punkten mit einem Plus von 1,58 Prozent ins Wochenende. Ganz anders sah es in Hongkong aus: Der Hang Seng-Index meldete sich nach einer Feiertagspause mit roten Vorzeichen zurück. Zum Handelsschluss am Freitag verlor der Leitindex 2,73 Prozent und schloss bei 21.726,90 Punkten. Hier drückte die Angst vor einer Ausweitung der Vogelgrippe auf die Stimmung.

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