DAX schließt im Minus -- Dow Jones fällt leicht zurück -- EZB plant nach Zinssenkung keine weiteren Maßnahmen -- Privater US-Arbeitsmarkt erholt sich -- VW, Porsche, Praktiker im Fokus
MARKTENTWICKLUNG
- Deutschland
- Europa
- USA
- Asien
Der DAX eröffnete kaum verändert zum Vortagesschlusskurs und konnte bis zum frühen Nachmittag sogar deutlich ansteigen. Nach der erwarteten Leitzinssenkung durch die EZB auf das historisch niedrige Niveau von 0,75 Prozent büßte der Leitindex allerdings seine kompletten Gewinne ein und schloss 0,45 Prozent tiefer bei 6.535,56 Punkten (DAX-Schluss: 6.532,53 Punkte). Der TecDAX ging kaum verändert in den Handel und beendete den Tag mit einem Minus von 0,26 Prozent bei 770,9 Zählern. Positive Impulse kamen aus Asien, wo die chinesische Notenbank überraschend den Leitzins gesenkt hat.
Der Euro Stoxx 50 eröffnete mit einem winzigen Minus und rutschte nach der erwarteten Leitzinssenkung durch die EZB tiefer in die Verlustzone ab. Mit einem Verlust von 1,19 Prozent beendete der Index bei 2.284,92 Punkten den Handel.
Trotz der heute veröffentlichten, besser als erwaret ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten und der ersehnten Leitzinssenkung der EZB zeigen sich die US-Anleger am Donnerstag bislang wenig begeistert.Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent tiefer bei 12.896,67 Zählern. Der Nasdaq Composite ging mit 2.976,12 Punkte praktisch unverändert aus dem Donnerstagshandel.
Vor den lang erwarteten Sitzungen der europäischen und amerikanischen Notenbanken zeigten sich die asiatischen Börsen uneinheitlich. Der japanische Leitindex Nikkei beendete den Handel mit einem Verlust von 0,27 Prozent bei 9.080 Punkten. In Hongkong stieg der Hang Seng dagegen um 0,50 Prozent auf 19.809 Zähler.
NEWSTICKER
21:45 Uhr: Updates zu BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Infineon und VWDie Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele. Zur Meldung
21:38 Uhr: UN will mit Umwelt- und Finanzsteuern 400 Milliarden sammelnDie Vereinten Nationen haben weltweite Öko- und Finanzsteuern zu Gunsten der Armen vorgeschlagen. Auf diese Weise könnten 400 Milliarden Dollar (322 Milliarden Euro) eingenommen und zugleich das Klima geschützt werden, heißt es in dem am Donnerstag in New York veröffentlichten Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Welt. Zur Meldung
21:33 Uhr: Euro unter 1,24 US-Dollar, Goldpreis gibt nachDer Euro präsentiert sich an den Devisenmärkten am Donnerstag gegenüber dem Dollar deutlich schwächer. Nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins erwartungsgemäß von 1,00 auf 0,75 Prozent senkte, geriet die europäische Gemeinschaftswährung am Nachmittag massiv unter Druck und fiel auf den tiefsten Stand seit Anfang Juni. Zur Meldung
20:38 Uhr: Deutz stellt Finanzierung um und senkt ZinsaufwendungenDer Motorenbauer DEUTZ stellt seine Finanzierung um. Ein neuer syndizierter Kredit über 160 Millionen Euro werde ab Donnerstag die bisherige Finanzierung ablösen, teilte der MDAX-Konzern mit. Zur Meldung
20:26 Uhr: WIGE-MEDIA - Neue Sentimental wird verkauftDas Medienunternehmen WIGE MEDIA AG trennt sich von seinen Tochtergesellschaften Neue Sentimental Frankfurt GmbH und Neue Sentimental Hamburg GmbH. Zur Meldung
20:16 Uhr: Siemens und Areva erstreiten Bezahlung von Atomkraftwerk-BauDer Internationale Schiedsgerichtshof hat Siemens und dem französischen Atomkraftspezialisten Areva die Summe von 125 Millionen Euro zugesprochen. Zur Meldung
19:50 Uhr: Airbus-Rivale Boeing liefert mehr Flugzeuge ausEuropas Flugzeugbauer Airbus muss aufpassen: Wenige Tage vor Beginn der wichtigen Luftfahrt-Messe im britischen Farnborough glänzt der amerikanische Rivale Boeing mit einem florierenden Geschäft. Zur Meldung
18:59 Uhr: Statoil ASA bereitet Förderstopp vorDie Statoil ASA (ehemals StatoilHydro ASA) , Norwegens größter Öl- und Erdgaskonzern, kündigte am Donnerstag an, die Förderung auf der norwegischen Kontinentalplatte zu stoppen. Zur Meldung
18:50 Uhr: Anglo Gold Ashanti sieht Bergbau mit weltweit enormer BedeutungDie südafrikanische Rohstoffirma betrachtet die Rohstoffunternehmen als die Wachstumstreiber weltweit. Zudem sei ohne diese Branche die ganze Industriealisierung mit all ihren Fortschritten und Bedürfnissen nicht durchzuführen. Zur Meldung
18:05 Uhr: Streit mit China: USA ruft WTO wengen Strafzöllen auf Pkw-Importe anDie USA schalten im Handelsstreit mit China über amerikanische Autoexporte die Welthandelsorganisation (WTO) ein. Washington sei "besorgt" darüber, dass China durch Strafzölle auf importierte Fahrzeuge aus den Vereinigten Staaten internationale Bestimmungen verletze, teilte der US-Handelsbeauftragte Ron Kirk mit. Zur Meldung
Bildquellen: Keystone, iStock/shaunl, Keystone, Keystone, iStock/JacobH


