DAX schließt etwas leichter -- Dow Jones und Nasdaq rutschen markant ins Minus -- Athen braucht wohl drittes Hilfsprogramm -- adidas verbietet Produktverkauf über eBay und Amazon
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Der DAX schloss nach einem volatilen Handel mit einem kleinen Verlust von 0,14 Prozent bei 6.152,49 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.151,86 Punkte). Der TecDAX setzte sich schon früh im Minus fest und beendete den Handelstag mit einem Verlust von 0,44 Prozent bei 734 Zählern. Die durch die Euro-Krise am Markt weiterhin bestehende Unsicherheit ist hoch und täglich gibt es neue Hiobsbotschaften: Heute wurde bekannt, dass Athen offenbar ein drittes Hilfsprogramm benötigt. Auch aus den USA kamen keine guten Daten und brachten den Markt weiter zum schwanken.
Der Euro Stoxx 50 schloss nahezu unverändert bei 2.144 Zählern mit einem kleinen Gewinn von 0,1 Prozent. Sorgen um Griechenland, Spanien und Italien belasten weiterhin die Stimmung der Anleger, die sich vor den Wahlen in Griechenland eher zurückhalten.
Der Dow Jones weitete in den letzten beiden Handelsstunden seine Verluste aus und schloss um 0,62 Prozent tiefer bei 12.496,38 Zählern. Auch die Nasdaq Composite gab deutlich nach und verbuchte ein Minus von 0,86 Prozent auf 2.818,61 Punkte. Frische US-Konjunkturdaten, allen voran die Erzeugerpreise, fielen schlechter aus als erwartet und die Situation in Europa bleibt ebenfalls angespannt. Gleichzeitig wecken die Konjunkturdaten aber auch neue Hoffnungen auf ein Eingreifen der Fed zur Stimulierung der Wirtschaft.
An den asiatischen Börsen war am Mittwoch eine leichte Entspannung festzustellen. Die positiven US-Vorgaben verschafften den Anlegern Erleichterung. Der japanische Leitindex Nikkei 225 kletterte um 0,60 Prozent nach oben auf 8.587 Punkte. Auch in Hongkong legte der Hang Seng um 0,82 Prozent auf 19.026 Zähler zu.
NEWSTICKER
21:55 Uhr: Euro über 1,25 US-Dollar, Goldpreis festerDer Euro zeigte sich am Mittwoch fester. Die Gemeinschaftswährung stieg im Tagesverlauf über die Marke von 1,25 US-Dollar. Im Fokus stand erneut die Euro-Krise und hier vor allem Spanien. Zur Meldung
21:45 Uhr: Caterpillar - Dividendenerhöhung um 13 ProzentDer amerikanische Baumaschinenhersteller Caterpillar Inc. kündigte am Mittwoch eine deutliche Erhöhung der Dividende an. Demnach soll die quartalsweise Ausschüttung um 13 Prozent auf 52 Cents je Aktie ansteigen. Zur Meldung
21:34 Uhr: Updates zu Apple, Commerzbank, Deutsche Bank und VWDie Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele. Zur Meldung
20:33 Uhr: Zypern steht vor neuem Kredit aus RusslandDas Geld für die Rekapitalisierung der zyprischen Banken könnte nach Aussagen informierter Personen aus Russland kommen. Eine mit den Verhandlungen vertraute Person sagte, Zypern stehe kurz davor, sich einen bilateralen Kredit aus Russland zu sichern. Zur Meldung
20:22 Uhr: Annäherung im Streit um SolarkürzungIm Ringen um die Kürzung der Solarförderung sind sich Bund und Länder zwar nähergekommen, ein Durchbruch steht aber noch aus. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat vertagte am Mittwochabend seine Verhandlungen. Zur Meldung
20:15 Uhr: conwert - Platzierung von Unternehmensanleihe über 65 Mio. Euro erfolgreichDer österreichische Immobilienentwickler conwert Immobilien Invest SE hat am Mittwoch trotz eines allgemein schwierigen Marktumfeldes eine Unternehmensanleihe im Gesamtvolumen von 65 Mio. Euro erfolgreich platziert. Zur Meldung
19:35 Uhr: Schäuble - Eurozone braucht starkes ItalienBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Reformbemühungen Italiens gelobt und betont, Europa brauche "ein starkes Italien", denn dieses sei ein Pfeiler, ohne dass es "nicht stehen" könne. Zur Meldung
19:22 Uhr: Lufthansa-Tochter Swiss erwägt Aufspaltung - ZeitungDie Lufthansa-Tochter Swiss denkt einem Zeitungsbericht zufolge über ein Aufspaltung nach. Derzeit würden diverse Szenarien durchgespielt, wie der Europa-Verkehr künftig aufgestellt werden soll, berichtet die Schweizer Handelszeitung. Zur Meldung
19:11 Uhr: INTERSOLAR - Solarindustrie im StimmungstiefDie Solarindustrie fürchtet nach der Pleiteserie der vergangenen Monate den Verlust von weiteren tausenden Arbeitsplätzen in Deutschland. Zum Beginn der weltgrößten Solarmesse Intersolar am Mittwoch in München zeigte sich die Branche im Stimmungstief. Zur Meldung
17:46 Uhr: Opel - Alle vier deutschen Standorte bleiben bis 2016 erhaltenDer Autobauer Opel will seine Sanierung zunächst ohne Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland vorantreiben. Auch das Werk in Bochum solle zumindest so lange erhalten bleiben, bis die aktuelle Zafira-Fertigung dort Ende 2016 ausläuft, teilten Opel, der Betriebsrat und die IG Metall am Mittwoch gemeinsam mit. Zur Meldung
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